Rallye-Sport: Sensationssieg von Martin "Rossi" Rossgatterer in Kärnten
NEUMARKT. „So eine schwierige Rallye gleich zu gewinnen, ist unglaublich“, sagt Martin „Rossi“ Rossgatterer nach der 2. Murauer Rallye im kärnterischen St. Veit. Der Neumarkter Rallye-Pilot und sein Beifahrer Philip Hahn aus Wartberg beeindruckten mit ihrer Leistung die Konkurrenz.

Bei der 2. Murauer Rallye St. Veit, die gleichzeitig die 3. Station der Austrian Rallye Challenge ist, stellten die beiden Mühlviertler ihr Können unter Beweis.
Mit dem Opel Adam R2 legte das Duo Rossgatterer/Hahngleich zu Beginn der Rallye eine gewaltige 2WD-Bestzeit aufden kurvigen Kärntner Asphalt.
In dieser Tonart ging es auch bis zum Mittagsservice weiter. Zur Halbzeit der Rallye war klar, dass Rossi auch nur mit zwei angetriebenen Rädern gut zurechtkommt. Denn zu diesem Zeitpunkt führte er nicht nur überlegen die 2WD-Klasse an, sondern auch die Gesamtwertung der ARC.
Auf Anhieb sehr schnell in einem fremden Auto
„Ich kenne nicht viele Fahrer, die zum ersten Mal in einem völlig fremden Auto sitzen und auf Anhieb so schnell sind“, schwärmte Teamchef Waldherr.
Am Nachmittag standen noch weitere drei Sonderprüfungen am Programm, die noch einmal alles von den Fahrern abverlangten. Lange bergauf, Schotterpassagen und dann wieder kurvig ins Tal.
„Rossi“ ließ nichts anbrennen
Auch dort ließ Rossi nichts anbrennen, konnte sich die einheimische Elite im gleichen Auto vom Leib halten und somit die 2WD-Wertung mit 22,4 Sekunden Vorsprung gewinnen.
„Ich bin überwältigt bei meinem 2WD-Debut bei einer so schwierigen Rallye gleich zu gewinnen, das ist unglaublich“, sagte der Neumarkter Motorsportler.
In der Austrian Rallye Challenge war am Ende nur Roman Mühlberger in seinem Mitsubishi schneller, der seinen Allradantrieb auf den Schotterpassagen perfekt nützte. Umso beeindruckender ist der geringe Rückstand von nur 14,6 Sekunden von Martin Rossgatterer.


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