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NIEDERKAPPEL. Ob Jugend, Wohnen, Infrastruktur oder das gesellschaftliche Miteinander: Zukunftsideen für jeden Bereich wurden in den letzten Wochen beim Agenda 21-Prozess gesammelt, um die Lebensqualität in Niederkappel auch weiterhin zeitgemäß zu erhalten. Jetzt geht es an die konkrete Umsetzung.

  1 / 2   Beim Bürgercafe wurde eifrig über die künftigen Herausforderungen diskutiert. Foto: Gemeinde Niederkappel

„Wenn man schon gefragt wird, dann muss man die Chance auch nutzen“, waren sich durch Zufallsprinzip ausgewählten Teilnehmer des Niederkappler Bürgertages einig. Sie diskutierten auf Einladung der Gemeinde über die künftigen Herausforderungen in ihrer Gemeinde und wie diese gemeinsam bewältigt werden könnten. Zeitgleich wurde mit einer Umfrage unter den jungen Erwachsenen, deren Meinung zum „Modernen Landleben“ eingeholt.

Rege Diskussion

Beim Agenda 21-Bürgercafe wurden nun sämtliche Ideen präsentiert. Gut 50 Bürger waren im Pfarrheim dabei, diskutierten über die Vorschläge und viele brachten auch selbst weitere Idee ein. „Es war ein spannender und motivierender Abend der zu viel Diskussion angeregt hat. Für viele Anwesende und für mich war eine positive Stimmung spürbar“, freut sich Amtsleiter und Agenda 21-Kernteammitglied Daniel Paster.

Zukunftswerkstatt am 3. März

Das Bürgercafe zeigte jedoch, dass ein hoher Diskussionsbedarf besteht, um die zukünftigen Handlungsfelder zu konkretisieren. Deshalb lädt das Kernteam rund um Bürgermeister Josef Wörgerbauer alle Niederkappeler zur Zukunftswerkstatt am 3. März (von 9 bis 12:30 Uhr) ins Pfarrheim ein. Welche Bedürfnisse haben junge Mädchen und junge Erwachsene und wie könnten generationenübergreifende Angebote aussehen? Wie können wir unsere Ortsgemeinschaft stärken? Wie können wir bedarfsgerechten Wohnraum für alle Altersgruppen schaffen und wie könnten alternative Wohnformen aussehen? An diesem Vormittag werden diese Fragen und die weiteren Kernthemen vertieft, aber auch die Basis für die ersten Startprojekte geschaffen. 

Unterstützt wird die Gemeinde dabei von der Prozessbegleiterin Katharina Dessl (Herzfrequenz, Coaching&mehr) und von der Regionalmanagerin für Nachhaltigkeit und Umwelt Christine Rehberger, MA (Regionalmanagement OÖ GmbH).


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