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NIEDERWALDKIRCHEN. „Wenn man bedenkt, dass uns viele vom Bio-Raps abgeraten haben und gemeint haben, dass es sowieso nicht funktioniert, schaut es wirklich gut aus“, sagt Biobauer Günther Rabeder beim Anblick des Raps-Feldes vor ihm. Er ist gerade mit einigen farmgoodies-Bauern unterwegs, um bei einer Feldrunde Erfahrungen auszutauschen. Denn gemeinsam will man Jahr für Jahr besser werden. Gemeinsam will man aber auch weiter wachsen, weshalb der Standort in Niederwaldkirchen bis Herbst ausgebaut wird.

  1 / 4   Lokalaugenschein am Leinfeld von Johann Pichler (l.): Gemeinsam mit Manuel Böhm von der Landwirtschaftskammer und farmgoodies-Chef Günther Rabeder (2. und 3. v.l.) tauschten die Bio-Landwirte Erfahrungen aus. Foto: Gahleitner

20 Biobauern gehören mittlerweile dem Kollektiv der farmgoodies an. Verteilt von Pfarrkirchen bis Gramastetten bauen sie jene Pflanzen an, aus denen nach der Ernte wertvolles Öl gewonnen wird. Raps, Leinsamen, Hanf – ursprüngliche Pflanzen, die einst das Landschaftsbild prägten und denen die farmgoodies-Bauern wieder mehr Aufmerksamkeit schenken wollen. Weil aber die Erfahrungen vor allem im Biolandbau fehlen, ist der Austausch untereinander wichtig. „Wir wollen darüber reden, was wir künftig anders machen können“, begründet farmgoodies-Initiator Günther Rabeder den Feldtag. Und so diskutieren die Biobauern über das Unkraut, das ihnen heuer sehr zu schaffen macht, über natürliche Schädlingsbekämpfung, über Vorfrucht, Untersaat und Güllegabe, über die Probleme beim Dreschen. „Es gibt keine Standardmethode, die für jeden Hof passt – auf leichten Böden entwickeln sich Pflanzen etwa ganz anders, als auf schweren“, sagt Rabeder, für den gerade das den Biolandbau so spannend macht.

Bioberater Manuel Böhm von der Landwirtschaftskammer OÖ ergänzt: „Es gibt vor allem beim Raps im Biobereich wenig Erfahrung.“ Da müsse man noch viel dazulernen.

Standort wird ausgebaut

Damit das Gute nicht nur auf den Feldern prächtig gedeihen kann, sondern auch bei der Weiterverarbeitung zu den hochwertigen Speiseölen ausreichend Platz zur Verfügung steht, wird der Standort in Niederwaldkirchen um- und ausgebaut. Bis September wird der Altbau am Rabeder-Hof saniert. In den Gewölberäumen entstehen Lagermöglichkeiten, Büro, Konfektionsräume und ein kleiner Ab Hof-Laden, verrät Judith Rabeder. Außerdem wird Platz für eine Abfüllanlage geschaffen. Erhältlich sind die farmgoodies-Öle über einige Vertriebspartner und im Onlineshop (www.farmgoodies.net).


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