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NIEDERWALDKIRCHEN. Der extrem hochwertige Presskuchen, der bei der Produktion der Bio-Speiseöle von Farmgoodies übrig bleibt, wird jetzt zu Proteinmehlen weiter veredelt. So entsteht Superfood, das zu 100 Prozent aus dem Mühlviertel kommt.

Die von Judith und Günther Rabeder vor vier Jahren gestartete Farmgoodies-Initiative wächst auch im Sortiment: Ab Mai gibt es heimisches Superfood im Handel. Foto: Erwin Wimmer

Superfoods – also Lebensmittel die mehr können als normale Lebensmittel, die besonders reich an Vitaminen und Mineralstoffen sind – sind derzeit in aller Munde. Während Goji-Beeren, Chia-Samen oder Spirulina-Algen teilweise einen weiten Weg bis in die heimischen Küchen zurücklegen müssen, verspricht das Netzwerk Farmgoodies 100 Prozent Heimat. „Wir sind nicht die ersten, die Superfoods auf den Markt bringen, aber die ersten mit Herkunftsgarantie. 100 Prozent Mühlviertel – das schafft sonst keiner“, betont Judith Rabeder.

Wertschöpfungskette verlängern

Ihr geht es vor allem auch darum, die Wertschöpfungskette der wertvollen Bio-Rohstoffe, die auf den Feldern der derzeit 30 Farmgoodies-Bauern wachsen, zu verlängern. „Der hochwertige Pressrückstand ging bisher als Eiweißlieferant zurück an die Landwirtschaft. Wir wollen diesen für die Ernährung nutzen und machen daraus Proteinmehle“, erklärt die Biobäuerin und Unternehmerin aus Niederwaldkirchen näher.

Basis für fleischlose Ernährung

Leinmehl, Hanfmehl, Kürbiskernmehl und Sonnenblumenmehl in Bioqualität ergänzen ab Mai das Farmgoodies-Sortiment. Diese haben einen Proteinanteil zwischen 30 und 55 Prozent und sind deshalb eine optimale Basis für die fleischlose, vergane Ernährung und der heimische Ersatz fürs Sojamehl.

Noch dazu sind die Proteinmehle vielseitig einsetzbar, weiß Judith Rabeder nach einem Jahr Tüfteln und Probieren. Ergänzt wird das Thema Superfood durch Gersten- und Weizengraspulver, das in Zusammenarbeit mit dem Biohof Aufreiter in Alberndorf hergestellt wird.

Ab Mai im Handel

„Das Thema braucht viel Aufklärung und diese wird auf Messen, bei Verkostungen und durch Marketingmaßnahmen passieren“, sagt dazu Günther Rabeder. Ab Mai gibt es die heimischen Superfoods im Handel, auch Bäckereien oder die neue Kundenschicht im Sport- und Fitnessbereich will Farmgoodies damit ansprechen. Unterstützt wird der Start des Vertriebes sowie die Anschaffung von notwendigen Verarbeitungsgeräten durch eine Leader-Förderung.

www.farmgoodies.net


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R. Appl
R. Appl
28.03.2018 16:08

Farmgoodies

Pressrückstände der Öle von Bio-Höfen als eiweißreiches Mehl zur Anreicherung von Speisen auf den Markt zu bringen halte ich für eine KÖNIGSIDEE!!! Vielleicht könnte der Markenname noch "a bissl" österreichischer werden... Doch ich hoffe sehr, diese Aufwertung meiner Speisen bald bei SPAR zu bekommen! - Viel Erfolg! Ra