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OBERTRAUN. Auf ungewöhnliche Art und Weise, nämlich über eine Seilwinde in eine Gondel, wurden am 8. Jänner zwei Freerider auf dem Krippenstein aus der Bergnot gerettet.

Foto: Foto: BRD Obertraun
Foto: Foto: BRD Obertraun

Bei ihrer letzten Fahrt vom Krippenstein wollten zwei Freerider, Vater und Sohn, im freien Gelände über die Variante Angeralm ins Tal nach Obertraun abfahren. Als sie kurz vor Einbruch der Dunkelheit bemerkten, dass sie sich verfahren hatten und im hohen Neuschnee weder vor noch zurück konnten, riefen sie die Bergrettung zu Hilfe.

Aufstieg und Abfahrt zu gefährlich

Zwei im Schigebiet anwesende Bergretter und ein Hüttenwirt suchten sofort nach den Freeridern und konnten sie im Einfahrtsbereich der Variante, unterhalb der Seilbahnstation in 1900 Metern Seehöhe, ausfindig machen. Doch angesichts der Lawinensituation erschien es den Rettern zu gefährlich, weiter in dem steilen Gelände abzufahren.

Die Bergrettung setzte schließlich eine neue Bergetechnik ein: Da sich die Freerider unterhalb der Seilbahntrasse befanden, fuhr eine Rettungsmannschaft mit der Seilbahn auf und bargen Freerider und Retter von der Gondel aus mit einer Seilwinde. Unverletzt, aber erschöpft und leicht unterkühlt wurden die Freerider mit der Seilbahn ins Tal gebracht.


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