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Mein Name ist Denise, ich bin Diplombiologin und Ernährungsberaterin und ich schreibe auf meinem Blog nutripassion.de über Themen rund um die Ernährung des Körpers. Dabei ist zu betonen, dass jeder Mensch einzigartig ist und eine einzigartige Verdauung hat, weshalb generelle Ernährungsempfehlungen für alle und jeden auszusprechen schwierig ist. Aus diesem Grund finde ich es wichtig die Menschen so gut wie möglich darüber aufzuklären was im Körper abläuft, damit sie bei der Nahrungsauswahl clevere Entscheidungen für ihren individuellen Körper treffen können.

Wie ernähre ich mich „clever“?

Diese Frage würden Wissenschaftler gerne für die breite Masse beantworten können, allerdings ist dies zurzeit noch nicht möglich – ich frage mich auch, ob dies jemals möglich sein wird. Ein Sportler hat andere Ansprüche an die Nahrung als ein „Bürohengst“ – das weiß man. Aber auch alle Sportler in eine Gruppe zu packen funktioniert nicht. Denn es gibt Sportler, die brauchen einen großen schweren Körper (z.B. Gewichtheber) und andere Sportler wiederum, die so wenig Gewicht wie möglich auf die Waage bringen wollen (z.B. Rennradfahrer). Es ist also nicht einfach eine allgemeingültige Aussage zu treffen. Hier ist Eigenverantwortung gefragt. Jeder muss für sich selber herausfinden was ihm persönlich gut tut.

In der Tat, es gibt Richtlinien von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) an die man sich halten kann, aber man muss immer bedenken: es sind nur RICHTLINIEN. Richtlinien sind dazu gedacht an individuelle Bedürfnisse angepasst zu werden.

Was braucht mein Körper?

Ganz grob gesagt braucht der Körper: Proteine (Eiweiße), Fette, Kohlenhydrate sowie Spurenelemente, Mineralstoffe und Vitamine. Aber wir dürfen auch das Wasser nicht vergessen! Mit durchschnittlich 60% bis 70% des Körpergewichts eines Erwachsenen ist Wasser ein elementares Lebensmittel!

Dies sind die Bausteine mit denen unser Körper täglich arbeitet. Dabei ist es wichtig diese Bausteine regelmäßig zuzuführen. Genau wie der Tank des Autos müssen auch die Energiespeicher des Menschen permanent aufgefüllt werden.

Was macht unser Körper mit den Bausteinen?

Unser Körper ist seeehr fleißig! Tagtäglich baut er alte Zellen ab und neue auf, verlängert etwas (z.B. Haare), verdickt etwas (z.B. Hornhaut oder Muskeln), stößt etwas ab (z.B. alte Hautschuppen) und das alles damit die „Maschine“ Mensch wie geschmiert läuft. Die Energie für den reibungslosen Ablauf dieser Vorgänge zieht der Körper aus der Nahrung. Aber nicht nur das – die Nahrung dient auch als Quelle der Bausteine, weshalb die Qualität der Lebensmittel so wichtig ist. Der Körper verwertet nämlich ALLES was ihm zugeführt wird. Nicht nur gesunde Sachen wir Gemüse und Obst, sondern auch Limonade und Chips. Der Körper kann nicht sagen: ach, der Schokoriegel gefällt mir gerade nicht, ich warte bis ein Steak daher kommt. Das geht leider nicht. Er muss im hier und jetzt mit dem arbeiten, was ihm angeboten wird. Deshalb ist es unsere Verantwortung ihm die nötigen Bausteine zur Verfügung zu stellen.

Was ist gesunde Ernährung?

Das ist eine gute Frage! Diese Frage lässt sich leider nicht eindeutig beantworten. Jeder Mensch ist besonders und hat unterschiedliche Bedürfnisse. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung hat Richtlinien für eine gesunde Ernährung auf Grundlage verschiedener Studien herausgebracht, aber diese werden auch unter Forschern, also den „Experten“, teilweise sehr kontrovers diskutiert. Von daher ist meine Empfehlung: die Richtlinien sollten nur als Anhaltspunkt dienen. Viel wichtiger ist es auf seinen eigenen Körper zu hören. Das mag am Anfang vielleicht nicht ganz so einfach sein, aber mit der Zeit wird jeder lernen ein Gespür dafür zu bekommen. Es sind die kleinen Sachen, auf die man achten muss.

Das Mittagstief beispielsweise lässt sich häufig umgehen, indem man mittags nicht so schwer isst. Ein Salat macht sich meistens ganz gut. Ergänzt mit Linsen, Bohnen oder eventuell Ofenkartoffeln hält er auch lange satt. Beobachten wir unseren Körper nach dem Essen, werden wir herausfinden, ob dies eine gute Kombination für uns persönlich war oder nicht. Sind wir experimentierfreudig und offen, werden wir lernen die Signale unseres Körpers zu deuten.

Immer daran denken: es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen! Kleine Erfolge müssen auch gefeiert werden!:)

Fazit

Da es nicht DIE perfekte Ernährung für alle gibt, müssen WIR aktiv werden! Auf meinem Blog nutripassion.de geht es nicht darum eine bestimmte Ernährungsphilosophie wie „vegan“ oder „paleo“ zu empfehlen. Vielmehr möchte ich euch wichtige Zusammenhänge in verständlicher Sprache erklären, damit ihr die richtige Kombination der Lebensmittel für euch persönlich findet.

Wir müssen Eigenverantwortung übernehmen und uns gut überlegen was wir unserem Körper als Nahrung geben wollen und was nicht. Die Entscheidung liegt bei jedem einzelnen! Seid clever!

Hier geht es zum Blog mit weiteren Informationen.


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