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OEPPING. Wenn die Super Oldies bei den Feuerwehrbewerben der Region auftrixen, dann sorgen sie jedes Mal für gehöriges Aufsehen. Die Seniorentruppe der FF Oepping mischt noch gewaltig mit in der Wettbewerbsszene und fährt selten ohne Pokal nach Hause.

Foto: Fellhofer
Foto: Fellhofer

Und das kam so: „Der Ludwig und der Sepp haben vor zehn Jahren die Idee gehabt, dass wir unsere Truppe wieder zusammentrommeln könnten“, erzählt Gruppenkommandant Franz Schaubmeier über die beiden bald 70-jährigen Motoren der Super Oldies, Ludwig Eckerstorfer und Josef Kern, und ist stolz: „Damals haben“s gesagt „Jetzt spinnen“s“ oder „Schade ums Startgeld!“ aber wir haben die Zweifler schnell eines Besseren belehrt.“

Zu reif für Landesbewerb?

Ein paar aus der Truppe sind schon in jungen Jahren in derselben Gruppe bei Bewerben angetreten. Das Alter der Mitglieder reicht derzeit von 44 bis 70 Jahren und dass alle Super Oldies Feuerwehrmänner mit Leib und Seele sind, versteht sich von selbst. Deshalb ist es ihnen auch ein besonderer Dorn im Auge, dass die Florianis bei Landesbewerben in Oberösterreich nur bis 65 teilnehmen – und somit ein paar Super Oldies beim größten Spektakel der Saison nur mehr zum Anfeuern mitfahren dürfen. „Wir haben uns aufgrund unserer Reife dann schon jüngeren Ersatz gesucht“, erzählt Franz Schaubmeier augenzwinkernd. Doch das ist kein Grund für die Ältesten unter ihnen, sich nicht mehr in das Trainings- und Bewerbsgeschehen der Super Oldies einzubringen. Vor allem bei den Bezirks- und Nassbewerben ist die Ur-Truppe noch immer voll dabei.

Pech im Bewerb

Der Trainings- und Bewerbsplan für die aktuelle Saison ist jedenfalls nichts für alte Eisen: Zweimal die Woche wird geübt und die Bewerbe in den Bezirken Rohrbach und Urfahr-Umgebung sind fix eingeplant. Da heißt es fast wöchentlich ausrücken. „In Nebelberg hatten wir gerade viel Pech, weil wie Zeitnehmung per Knopfdruck nicht ordentlich funktioniert hat. Wir sind trotzdem mit gut 44 Sekunden und fünf „Heißen“ zufrieden gewesen und haben einige jüngere Truppen hinter uns gelassen“, meint der Gruppenkommandant.

Disziplin muss sein

Das Geheimnis der Truppe ist die unheimliche Disziplin aller Mitglieder. „Wenn bei uns eine Übung angesagt ist, dann ist Pünktlichkeit das Um und Auf. Das macht es aus – die Kameradschaft und die Verlässlichkeit. Und lustig ist es auch immer“, spürt man das Feuer auch in Franz Schaubmeier noch immer lodern.


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