Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

BRASILIEN. Eine aktuelle Hitzewelle hat Brasilien fest im Griff und führt zu mehreren Warnungen für fast 3.000 Städte im Land.

Foto: SNEHIT PHOTO/adobe.stock.com
Foto: SNEHIT PHOTO/adobe.stock.com

In Rio de Janeiro wurde am Sonntag mit 42,5 Grad ein neuer Höchstwert für November gemessen, während es sich am gestrigen Dienstag aufgrund hoher Luftfeuchtigkeit laut mehreren Medienberichten wie 58,5 Grad angefühlt haben soll. Aufgrund der heißen Temperaturen laufen Klimageräte aktuell auf Hochtouren und führen zu einem Rekordstromverbrauch im ganzen Land. Mehr als hundert Millionen Menschen sind von der Hitzewelle betroffen, die voraussichtlich bis mindestens Freitag anhalten wird. Die Behörden führen die extremen Temperaturen auf das El-Niño-Phänomen und den Klimawandel zurück.

Rekordtemperaturen in São Paulo und hoher Energieverbrauch

Die Stadt São Paulo verzeichnete am Dienstagnachmittag Durchschnittstemperaturen von 37,3 Grad. Die Bevölkerung sieht sich mit einer ungewohnten Belastung durch die extremen Temperaturen konfrontiert. Die Straßenhändler und Einwohner beschreiben die Hitze als unerträglich, insbesondere für diejenigen, die draußen arbeiten. Die Hitzewelle kam mehr als einen Monat vor dem Beginn des Sommers auf der Südhalbkugel und trieb den Energieverbrauch in Brasilien auf Rekordniveau. Am Montagnachmittag erreichte der Stromverbrauch erstmals 100,95 Gigawatt. Der starke Anstieg der Temperaturen zwingt die Menschen, vermehrt auf Klimaanlagen, Ventilatoren und Kühlschränke zurückzugreifen. Um den gestiegenen Strombedarf zu decken, aktiviert der nationale Netzbetreiber ONS vermehrt thermoelektrische Anlagen.

Ursachen der Hitzewelle

Die Hitzewelle wird auf das El-Niño-Phänomen und den Klimawandel zurückgeführt. Die Nationale Wetterbehörde Inmet hat rote Warnungen für einen Großteil des Landes ausgesprochen. Das deutet darauf hin, dass die Temperaturen fünf Grad über dem Durchschnitt liegen könnten und eine ernsthafte Gesundheitsgefahr darstellen. Die Hitzewelle und der Rekordverbrauch von Elektrizität in Brasilien sind laut Experten alarmierende Anzeichen für die Auswirkungen des Klimawandels. Experten betonen, dass extreme Wetterphänomene aufgrund von Treibhausgasemissionen weiter zunehmen werden und Hitzeperioden vermutlich noch länger und intensiver werden.


Mehr zum Thema

Hohe Temperaturen: Spanien meldet Hitzerekord für den Oktober - Auch Österreich gibt Rekordhoch bekannt
Artikel

Hohe Temperaturen: Spanien meldet Hitzerekord für den Oktober - Auch Österreich gibt Rekordhoch bekannt

MONTORO. Wie die spanische Wetterbehörde mitteilte, verzeichnete das Land am gestrigen Montag, dem 2. Oktober, neue Rekordwerte für ...


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden


Weitere Beiträge

Goldregen beim Oberbayerischen Honigfest: Sparkassenbienen räumen ab

Goldregen beim Oberbayerischen Honigfest: Sparkassenbienen räumen ab

BERCHTESGADEN. Erfolgreiche Premiere für die Sparkassenbienen. Beim ersten Oberbayerischen Honigfest in Pittenhart wurden drei Honige mit Gold ...

Tips - total regionalThomas Leitner
Neuer Speicherteich in Kitzbühel wird 2027 zum kostenlosen Badeplatz

Neuer Speicherteich in Kitzbühel wird 2027 zum kostenlosen Badeplatz

KITZBÜHEL. KitzSki hat auf der Ehrenbachhöhe einen neuen Speicherteich um rund 16 Millionen Euro in Betrieb genommen. Er soll die Beschneiung ...

Tips - total regionalThomas Leitner
Wandern im Herbst: Das gehört in die Rucksackapotheke

Wandern im Herbst: Das gehört in die Rucksackapotheke

ÖSTERREICH. Blasen oder kleine Verletzungen können eine Wanderung schnell vermiesen. Ein Apotheker und Bergführer erklärt, welche Erste-Hilfe-Ausrüstung ...

Tips - total regionalThomas Leitner
Österreichs Kulturerbe wächst: Diese sechs Traditionen sind neu

Österreichs Kulturerbe wächst: Diese sechs Traditionen sind neu

ÖSTERREICH. Das Kulturerbe-Verzeichnis in Österreich wächst auf 188 Einträge. Neu dabei sind unter anderem das Jodeln, die Wiener Wurstelpraterkultur ...

Tips - total regionalThomas Leitner
Dieses alte Bahnareal wird Wiens größtes Renaturierungsgebiet

Dieses alte Bahnareal wird Wiens größtes Renaturierungsgebiet

WIEN. Auf rund 90 Hektar soll in Wien-Breitenlee wertvoller Lebensraum für seltene Tiere und Pflanzen gesichert werden. Dafür werden auch ...

Tips - total regionalThomas Leitner
Ohne Felller: Das ist das ÖSV-Aufgebot für den Saisonauftakt in Sölden 2026

Ohne Felller: Das ist das ÖSV-Aufgebot für den Saisonauftakt in Sölden 2026

SÖLDEN. Der ÖSV hat seine Starter für den Weltcup-Auftakt in Sölden nominiert. Jakob Eisner feiert in Sölden sein Weltcup-Debüt, Nina Astner ...

Tips - total regionalManuel Tonezzer
Weitere Beiträge