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MAUTHAUSEN. Drei Österreicher hatten es ins Viertelfinale geschafft. Gegen teils sehr starke Gegner reichte es beim Danube Upper Austria Open powered by SKE aber nicht für einen österreichischen Sieg, obwohl die Zuschauer von den ausverkauften Rängen die heimischen Akteure frenetisch anfeuerten.

  1 / 3   Filip Misolic musste sich trotz starker Leistung der Nummer eins des Turniers geschlagen geben; Foto: gerd2709

Von der Papierform her waren sowohl Filip Misolic, der gegen die Nummer eins des Turniers spielen musste, als auch Gerald Melzer und Joel Schwärzler gegen ihre jeweiligen Gegner Außenseiter.

Misolic forderte die Nummer eins

Filip Misolic konnte über weite Strecken mit der Nummer eins des Turniers, Francisco Comesana (ATP 91), gut mithalten. Ein umkämpftes Game bei 5:5 und Aufschlag Misolic ging aber an den Argentinier, der sich anschließend den ersten Satz mit 7:5 sicherte. Im zweiten Satz kassierte der Steirer das Break zum 3:2. Im letzten Game hatte Misolic noch eine Chance das Rebreak zu schaffen, doch Comesana zeigte in den engen Phasen gutes Tennis und gewann den zweiten Satz mit 6:4.

Schwärzler und Melzer verloren ebenfalls

Joel Schwärzler tat sich gegen den Bulgaren Dimitar Kuzmanov schwer und blieb beim 2:6, 3:6 ohne Chance. Anders verlief es bei Gerald Melzer. Der Deutschwagramer startete nach 0:4 im ersten Satz gegen den starken Slowaken Jozef Kovalik eine fulminante Aufholjagd, belohnte sich aber nach 5:2 und 6:5 Führung im Tie break nicht und servierte beim ersten Satzball von Kovalik einen Doppelfehler. Im zweiten Satz drehte der Slowake ein 0:2 in ein 4:2 und gewann 6:3. Da wäre mehr drinnen gewesen für den jüngeren Bruder von Jürgen Melzer.

Positive Bilanz der Österreicher

Auch wenn im Doppelsemifinale mit Joel Schwärzler und Neil Oberleitner die letzten Österreicher im Bewerb ausschieden, kann man aus heimischer Sicht durchaus zufrieden bilanzieren. Vier Österreicher im Achtelfinale, drei im Viertelfinale und ein heimisches Doppel in der Vorschlussrunde sind als Erfolg zu sehen.

Spannende Paarungen am Samstag

Der Semifinaltag verspricht trotz dem Ausscheiden der österreichischen Akteure hochkarätiges Tennis. Der topgesetzte Francisco Comesana bekommt es mit dem ehemaligen Top Ten Spieler Lucas Pouille zu tun. Der Franzose setzte sich im Viertelfinale gegen den deutschen Qualifikanten Max Hans Rehberg klar mit 6:2 und 6:3 durch. Im zweiten Semifinale treffen Jozef Kovalik und Dimitar Kuzmanov aufeinander. Spielbeginn am Samstag ist 11:30 mit dem Doppelfinale. Danach folgen nicht vor 14:00 Uhr die beiden Semifinali.


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