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ÖSTERREICH. Krebs im Mund, Rachen und Kehlkopf gehört zu den häufigsten Krebserkrankungen weltweit. Der Konsum von Kaffee und Tee kann das Risiko, an diesen Krebsarten zu erkranken, steigern. Gleichzeitig können die Heißgetränke aber auch vor Tumoren schützen.

Symbolbild: yaisirichai/stock.adobe.com
Symbolbild: yaisirichai/stock.adobe.com

Während moderate Mengen von Tee und Kaffee einen schützenden Effekt haben können, ist der Konsum in sehr heißer Form gefährlich und kann Tumore fördern.

Zu heiß: Gefahr für den Kehlkopf

Kaffee und Tee können in Maßen vor Krebs im Mund- und Rachenraum schützen, dennoch berichtet die Internationale Agentur für Krebsforschung (IAC), dass „die Menge das Gift macht“. Die IAC sieht dabei eine erhöhte Gefahr beim Konsum von Getränken mit einer Temperatur von mehr als 65 Grad und stuft diese als „wahrscheinlich krebserregend“ ein. Eine weitere potentielle Gefahr ist die Chemikalie „Acrylamid“, die häufig in Kaffee enthalten ist. Diese gilt laut IAC ebenfalls als „wahrscheinlich krebserregend“. Damit ist jedoch nicht automatisch ein realistisches Krebsrisiko verbunden.

Kaffee und Tee können auch vor Tumoren schützen

Es gibt jedoch auch positive Nachrichten: Der tägliche Konsum von etwa vier Tassen Kaffee – ob normal oder entkoffeiniert – hat sich laut Studienergebnissen des „International Epidemiology Constoriums“ als vorteilhaft erwiesen. In Maßen und nicht zu heiß genossen, kann er das Risiko für Krebs im Mund um bis zu 30 Prozent und für Kehlkopfkrebs um 22 Prozent senken. Auch Tee zeigte laut der Studie einen positiven Effekt und reduzierte das Risiko für Rachenkrebs um 29 Prozent, sofern er in moderaten Mengen und nicht zu heiß getrunken wird.

Fazit

Obwohl Kaffee und Tee in Maßen einen Schutz vor Krebs bieten können, ist es empfehlenswert, den Konsum im Auge zu behalten. Zu viel Kaffee oder Tee, besonders in heißer Form, kann schädlich sein und die Entstehung von Krebs begünstigen. Es ist daher wichtig, auf einen ausgewogenen Konsum und eine angemessene Temperatur zu achten, um mögliche Risiken zu minimieren.


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