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BOSTON/MONTREAL. Am 12. Februar beginnt das lang erwartete 4 Nations Face-Off. Kanada, Finnland, Schweden und die USA treten in einem hochkarätigen Turnier gegeneinander an. Die Zuschauer können sich auf spannende Matches mit Beteiligung der Top-Stars des Eishockeysports freuen.

Foto: kovop58/stock.adobe.com
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Nach langer Pause kehrt internationales Best-of-Best-Eishockey zurück. Erstmals seit dem World Cup of Hockey 2016 treffen die besten Spieler der Welt in einem Turnier aufeinander. Das 4 Nations Face-Off findet in Boston (TD Garden) und Montreal (Bell Centre) statt und wird im Gruppenmodus mit anschließendem Finale ausgetragen.

Weltweite Vorfreude

Obwohl Deutschland, Österreich und die Schweiz nicht teilnehmen, ist das Interesse an dem Turnier riesig. Spieler und Experten heben hervor, dass es eine seltene Gelegenheit ist, die besten Eishockey-Athleten der Welt in einem Turnier gegeneinander antreten zu sehen. Besonders Kanada gilt als einer der Favoriten, was angesichts der enormen Kadertiefe wenig überrascht.

Auch die teilnehmenden Spieler freuen sich auf das Turnier. Sie betonen, wie besonders es sei, das eigene Land zu repräsentieren, und erwarten ein hochklassiges und hart umkämpftes Event.

Darum ist Russland nicht dabei

Russland gehört traditionell zu den stärksten Eishockey-Nationen, ist jedoch beim 4 Nations Face-Off nicht vertreten. Der Ausschluss ist eine Folge der internationalen Sanktionen und sportpolitischen Entscheidungen im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg. Viele Sportverbände, darunter die IIHF, haben Russland von internationalen Wettbewerben ausgeschlossen. Dies betrifft auch hochkarätige Turniere wie dieses, weshalb die russischen Stars nicht antreten dürfen.

Spielmodus und Regelwerk

In der Gruppenphase spielt jede Mannschaft einmal gegen jede andere. Die besten zwei Teams der Gruppe treffen dann am 20. Februar im TD Garden in Boston im Finale aufeinander. Gespielt wird nach der Drei-Punkte-Regel:

  • drei Punkte für einen Sieg nach 60 Minuten
  • zwei Punkte für einen Sieg in der Verlängerung oder im Penaltyschießen
  • ein Punkt für eine Niederlage nach Verlängerung oder Penaltyschießen
  • null Punkte für eine Niederlage nach regulärer Spielzeit       

Die Spiele starten am 12. Februar mit Kanada gegen Schweden und werden unter anderem auf Sky Sport übertragen.

Topstars und spannende Duelle

Alle vier Teams sind mit NHL-Superstars gespickt. Kanadas Offensive mit Connor McDavid, Sidney Crosby und Nathan MacKinnon ist kaum zu stoppen. Doch die Torhüterposition könnte die Schwachstelle sein.

Die USA setzen auf ihre starke Defensive, unter anderem mit Charlie McAvoy und Adam Fox. Besondere Aufmerksamkeit gilt den Tkachuk-Brüdern Brady und Matthew, die gemeinsam antreten.

Schweden hat mit Mika Zibanejad, William Nylander und Erik Karlsson viel Talent, doch der Torhüter-Ausfall von Jacob Markstrom könnte problematisch werden.

Finnland gilt als taktisch diszipliniert und defensivstark. Patrik Laine und Sebastian Aho könnten ein brandgefährliches Duo bilden.

Der Fahrplan des Turniers

  • 12. Februar: Kanada vs. Schweden
  • 13. Februar: USA vs. Finnland
  • 15. Februar: Finnland vs. Schweden
  • 16. Februar: USA vs. Kanada
  • 17. Februar: Kanada vs. Finnland
  • 18. Februar: Schweden vs. USA
  • 20. Februar: Finale

Die Fans können sich auf packende Spiele und hochklassiges Eishockey freuen.


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