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GRIECHENLAND. Sonne, Strand und Meer – und das völlig kostenlos? Was wie ein Traum klingt, wird in Griechenland Realität: Dank eines staatlich geförderten Programms können viele Menschen 2025 besonders günstig oder sogar kostenlos Urlaub machen.

Symbolbild: Maridav/stock.adobe.com
Symbolbild: Maridav/stock.adobe.com

Das Programm „Sozialtourismus“, organisiert von der griechischen Arbeitsbehörde DYPA, richtet sich an sozial schwächer gestellte Personen. Es soll ihnen ermöglichen, innerhalb Griechenlands zu verreisen – bei teilweise oder vollständig übernommenen Kosten für Unterkunft und Aufenthalt. Gleichzeitig soll der heimische Tourismus gestärkt werden. Die Urlaubsgutscheine sind bis spätestens 30. Juni 2025 einlösbar.

Wer kann teilnehmen?

Teilnahmeberechtigt sind bestimmte griechische Staatsbürger:

  • Arbeitnehmer im privaten Sektor, die im Antragszeitraum bei e-EFKA versichert waren und Beiträge zur Arbeitslosenversicherung gezahlt haben
  • Arbeitslose, die seit mindestens drei Monaten durchgehend gemeldet sind
  • Rentner, insbesondere ehemalige Selbständige nach Artikel 69 Absatz 5 des Gesetzes 3863/2010
  • Langzeitarbeitslose mit über zwölf Monaten Arbeitslosigkeit – oft unter erleichterten Bedingungen

Einkommensgrenzen und Familienangehörige

Das jährliche Gesamteinkommen des Haushalts darf 30.000 Euro nicht überschreiten. Für Langzeitarbeitslose können höhere Grenzen gelten.

Neben dem Antragsteller können auch folgende Angehörige mitreisen:

  • Ehe- oder Lebenspartner
  • Kinder bis zum Alter von 24 Jahren (unter bestimmten Voraussetzungen auch darüber hinaus)
  • Menschen mit Behinderung sowie deren Begleitpersonen

Fristen und Folgen bei Nichtnutzung

Die Gutscheine müssen bis zum 30. Juni 2025 genutzt werden. Wer sie verfallen lässt, wird in den folgenden zwei Programmjahren von einer erneuten Teilnahme ausgeschlossen.

So wird der Antrag gestellt

Der Antrag erfolgt ausschließlich online – entweder über gov.gr oder direkt auf koinonikostourismos.gr. Benötigt werden die persönlichen Taxisnet-Zugangsdaten. Die Vergabe der Plätze erfolgt über ein Punktesystem, das Kriterien wie Einkommen, Familienstand und Beschäftigungsstatus berücksichtigt.


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