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GRIECHENLAND. Seit dem 16. Juni 2025 gelten in Griechenland deutlich verschärfte Verkehrsregeln. Dies betrifft auch Urlauber mit Mietwagen oder Wohnmobil – wer gegen die neuen Vorschriften verstößt, muss mit hohen Strafen und Führerscheinentzug rechnen.

Symbolbild: Patryk Kosmider/stock.adobe.com
Symbolbild: Patryk Kosmider/stock.adobe.com

Die Reform der griechischen Straßenverkehrsordnung (ΚΟΚ) sieht vier Sanktionskategorien vor. Je nach Schwere des Verstoßes drohen Geldbußen zwischen 150 und 2.000 Euro sowie der Entzug des Führerscheins – oft bereits beim ersten Vergehen.

Strenges Vorgehen bei Wiederholungstätern

Wiederholungstäter werden besonders hart bestraft: Wer innerhalb von fünf Jahren mehrmals gegen dieselbe Vorschrift verstößt, kann den Führerschein für bis zu acht Jahre verlieren. Bei wiederholtem Fahren unter Alkoholeinfluss ist sogar ein lebenslanger Entzug möglich.

Häufige Urlauber-Fallen

Typische Verstöße wie das Überfahren von Stoppschildern oder roten Ampeln kosten bis zu 700 Euro und führen zu Fahrverboten von mehreren Wochen. Das Nutzen von Mobiltelefonen ist nur erlaubt, wenn das Gerät in einer Halterung steckt oder über Freisprecheinrichtung bedient wird – bei Missachtung zahlt man 350 Euro Strafe und muss den Führerschein für 30 Tage abgeben.

Beleidigungen werden bestraft

Auch unhöfliches Verhalten im Straßenverkehr – etwa Drängeln oder Beleidigen – wird jetzt geahndet: 150 Euro und 40 Tage ohne Führerschein. Das gilt auch für das Fahren auf Busspuren oder das Ziehen eines Tiers mit dem Auto.

Alkoholgrenzen und Konsequenzen

Bereits ab 0,5 Promille Alkohol im Blut drohen 350 Euro Bußgeld und 30 Tage Fahrverbot. Wer über 1,1 Promille liegt, zahlt 1.200 Euro und verliert den Führerschein für sechs Monate. Wiederholungen verdoppeln die Strafen.

Fazit

Griechenland will mit den neuen Maßnahmen mehr Sicherheit auf den Straßen schaffen. Urlauber sollten sich gut informieren und die Regeln genau beachten – denn schon kleine Fehler können teuer werden.


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