Verletzt! Französische Speed-Spezialisten müssen Trainingslager abbrechen
CHILE. Verletzungsschock im französischen Ski-Team. Zwei Speed-Fahrer müssen das Trainingslager in Chile vorzeitig verlassen.

Im Trainingslager in Chile trifft es das französische Speed-Team gleich doppelt. Zuerst zog sich Nils Allègre einen Muskelfaserriss in der Wade zu und musste für Behandlungen vorzeitig nach Frankreich abreisen, kurz darauf ereilte das Team ein weiterer Rückschlag: Florian Loriot stürzte beim Abfahrtstraining schwer, zog sich mehrere Schnittwunden im Gesicht zu und brach sich zudem mehrere Rippen. Auch er musste vorzeitig heimkehren.
Rückschlag in der Olympia-Saison
„Es läuft nicht immer alles nach Plan. Leider habe ich mir zu Beginn unseres Trainingslagers in Chile die Wade gerissen und musste nach Hause zurückkehren“, so Allegre auf Instagram. „Es ist ein kleiner Rückschlag für mich, aber ich hoffe, in ein paar Wochen wieder auf Skiern zu stehen“, so der 31-Jährige weiter, der 2024 in Garmisch-Partenkirchen seinen ersten und bislang einzigen Weltcup-Sieg feiern durfte.
Für die Mannschaft von Cheftrainer Xavier Fournier-Bidoz bedeutet der Doppelausfall einen weiteren Rückschlag in die Olympia-Saison.
Mit Cyprien Sarrazin, der die gesamte Saison 2025/26 verpassen wird, und Blaise Giezendanner, der nach seiner Verletzung noch nicht wieder in Form ist, fehlen bereits zwei wichtige Leistungsträger. Während Florian Loriot und Allegre die Heimreise antreten mussten, setzt der Rest des Teams das Trainingslager in Chile fort.
Speed-Auftakt erst Ende November
Der Start in die Speed-Saison ist für die beiden Speed-Spezialisten aber wohl nicht gefährdet. Während die Weltcup-Saison bereits im September mit dem Slalom von Sölden eröffnet wird, steht das erste Speedrennen erst Ende November auf dem Programm. Dort findet in Copper Mountain in den USA der Auftakt in die Speed-Saison statt.


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