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Schein-Probetraining endet in Tragödie: Torhüter (18) von Betrügern ermordet

Tips LogoManuel Tonezzer, 21.10.2025 15:20

GHANA. Ein 18-jähriger senegalesischer Fußballer ist in Ghana unter tragischen Umständen ums Leben gekommen. Er soll von Betrügern mit dem Versprechen auf ein Probetraining ins Ausland gelockt und anschließend getötet worden sein.

Ein 18-jähriger senegalesischer Fußballer ist in Ghana unter tragischen Umständen ums Leben gekommen. Nach Behördenangaben wurde Cheikh Touré von Betrügern mit dem Versprechen auf ein Probetraining ins Ausland gelockt und anschließend getötet. Symbolbild: stock.adobe.com/MoiraM

Was als große Chance begann, endete in einer Tragödie: In Westafrika ist ein junger Fußballer von Betrügern unter einem Vorwand zu einem angeblichen Probetraining gelockt und anschließend getötet worden.

Nach Angaben des senegalesischen Ministeriums für afrikanische Integration und auswärtige Angelegenheiten wurde der erst 18 Jahre alte Cheikh Touré am Freitag in der ghanaischen Stadt Kumasi tot aufgefunden. Touré, Torhüter des senegalesischen Vereins Esprit Foot Yeumbeul, soll einem skrupellosen Betrügernetzwerk zum Opfer gefallen sein.

Versprechen auf Probetraining in Ghana

Wie das Portal „Kawowo Sports“ berichtet, hatten die Täter Touré vorgespiegelt, sie seien Talentscouts, die ihm ein Probetraining bei einem Profiklub in Ghana vermitteln könnten. Der junge Spieler reiste daraufhin - in der Hoffnung auf den nächsten Karriereschritt - nach Kumasi. Nach seiner Ankunft wurde Touré offenbar von den Betrügern entführt. Sie forderten von seiner Familie anschließend ein Lösegeld, trotz aller Bemühungen konnten die Angehörigen das geforderte Geld allerdings nicht aufbringen. Daraufhin töteten die Entführer den Jugendlichen.

Ermittlungen laufen

Laut dem Ministerium befindet sich der Leichnam des 18-Jährigen inzwischen in einer Leichenhalle der Region Ashanti. Dort wird er im Rahmen der laufenden Ermittlungen der ghanaischen Behörden untersucht. Zwei Vertreter der senegalesischen Botschaft in Accra unterstützen die Beamten und bereiten die Überführung des Opfers in seine Heimat vor.

„Das Ministerium möchte der trauernden Familie sein tiefstes Mitgefühl aussprechen und versichert, dass diese Angelegenheit aufmerksam verfolgt wird“, teilte die Landesvertretung mit.


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