Aufatmen im ganzen Land: Niederösterreich erlebt Luftqualitäts-Rekordjahr
NIEDERÖSTERREICH. Saubere Luft wird in Niederösterreich immer mehr zur Selbstverständlichkeit. Neue Messdaten zeigen: Feinstaub und Stickstoffdioxid sind deutlich gesunken – so gut wie seit Jahrzehnten nicht.

Die aktuellen Ergebnisse des niederösterreichischen Luftgütemessnetzes sprechen eine klare Sprache. Rund 40 Messstellen überwachen im gesamten Bundesland rund um die Uhr die Luftqualität. Das Jahr 2025 bestätigt einen langfristigen Trend: Die Belastung durch Luftschadstoffe ist deutlich rückläufig und liegt auf einem sehr guten Niveau.
Messwerte fallen seit Jahren
Vor allem beim Feinstaub zeigt sich eine beeindruckende Entwicklung. In den vergangenen zehn Jahren ist die Feinstaubbelastung um rund ein Drittel gesunken. Auch Stickstoffdioxid ging massiv zurück. Laut LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf ist saubere Luft ein zentraler Faktor für Lebensqualität und Gesundheit. Moderne Lösungen und sachliche Entscheidungen hätten messbare Verbesserungen gebracht.
Deutlich unter allen Grenzwerten
Die Zahlen untermauern diese Entwicklung: Der Jahresmittelwert 2025 lag bei PM10-Feinstaub bei 14 µg/m³, bei PM2,5 bei 10 µg/m³ und bei Stickstoffdioxid bei 11 µg/m³. Damit liegen alle Werte klar unter den gesetzlichen Grenzwerten. Besonders bemerkenswert ist, dass der PM10-Wert im Vergleich zum Vorjahr nochmals gesunken ist.
Technik, die Wirkung zeigt
Ein wesentlicher Erfolgsfaktor ist der gesunkene Schadstoffausstoß. Daten der aktuellen Inventur des Umweltbundesamt zeigen: In zehn Jahren wurden in Niederösterreich rund 42 Prozent weniger Stickoxide ausgestoßen. Heizkesseltauschprogramme, thermische Sanierungen, sauberere Fahrzeuge sowie moderne Technik in Land- und Forstwirtschaft tragen maßgeblich dazu bei. Zwar können Wetterlagen oder Saharastaub einzelne Jahre beeinflussen, entscheidend bleibt jedoch der langfristige Rückgang der Emissionen.


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