Handball EM: Österreich unterliegt nach Deutschland auch Spanien
HERNING/DÄNEMARK. Am Samstag muss sich die österreichische Handballnationalmannschaft im zweiten EM-Spiel auch Spanien beugen. Die Mannen von Trainer Iker Romero unterlagen einem starken Gegner mit 25:30.
Am Donnerstag zeigte Österreich gegen Deutschland trotz der 27:30-Niederlage eine gute Leistung. Vor allem die rot-weiß-rote Abwehr sorgte dafür, dass die deutschen Handballer nur knapp siegen konnten.
Am Samstag bot sich den Zuschauern in Dänemark ein anderes Bild. Das österreichische Bollwerk wurde immer wieder durch schnelles Kombinations- und Passspiel ausgespielt und spanische Gegner kam zu einfachen Toren. Die heimischen Torhüter Constantin Möstl und Leon Bergmann wiesen in der Folge eine niedrige Abwehrquote auf.
Die Österreicher hielten zu Beginn bis zum 4:4 noch mit den Handballern von der iberischen Halbinsel mit. Durch mehrere Zwei-Minuten-Strafen gerieten die Spieler von Trainer Iker Romero aber in Rückstand, den die Spanier auch dank einem starken Rückhalt von Tormann Hernandez bis zur Pause auf einen Vorsprung von sieben Toren ausbauten (12:19).
In der zweiten Spielhälfte fand Österreich besser ins Spiel. Das lag auch an Torhüter Constantin Möstl, der zur Hochform auflief und seine Abwehrquote auf 33% erhöhte. So kam das rot-weiß-rote Handballteam mehrmals bis auf vier Tore heran. Am Ende gewannen jedoch die Spanier mit 30:25. Eine gute Halbzeit genügte nicht um mit den Iberern mitzuhalten.
„Die Spanier waren uns in allen Belangen voraus.“, meinte Flügelspieler Sebastian Frimmel nach dem Spiel im ORF-Interview.
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