Erneuter Unfall auf Rodelbahn: Mutter in Tirol schwer verletzt
OBERPERFUSS. Drama in Tirol: Am Sonntag, 18. Januar 2026, kam es im Rodelgebiet Rangger Köpfl in Oberperfuss zu einem schweren Unfall. Eine 53-jährige Ukrainerin war gemeinsam mit ihrer 27-jährigen Tochter jeweils auf einer eigenen Rodel talwärts unterwegs, als die Mutter auf einem längeren geraden Abschnitt die Kontrolle verlor.
Berichten zufolge geriet die Rodel über den rechten Bahnrand hinaus, und sie stürzte etwa fünf Meter über steiles Waldgelände ab.
Sofortige Rettungsmaßnahmen
Wintersportler leisteten Erste Hilfe und alarmierten die Rettungskräfte. Die schwer verletzte Frau, die keinen Helm trug, wurde vor Ort von der Bergrettung Innsbruck erstversorgt. Anschließend wurde sie mit dem Notarzthubschrauber „Christophorus 1“ geborgen und zur Universitätsklinik Innsbruck geflogen. Sie erlitt schwere Kopf- und Armverletzungen.
Tochter bleibt unverletzt
Die 27-jährige Tochter blieb bei dem Unfall unverletzt. Der Vorfall ereignete sich auf einem Abschnitt der Strecke, der eigentlich als technisch unproblematisch gilt.
Rodelgebiet Rangger Köpfl
Das Rangger Köpfl liegt oberhalb von Oberperfuss im Bezirk Innsbruck-Land und ist ein bekanntes Wintersportgebiet in Tirol. Es bietet mehrere Rodelstrecken, die sich durch unterschiedliche Schwierigkeitsgrade auszeichnen. Die Tal-Rodelbahn „Stiglreith3er“, auf der sich der Unfall ereignete, verläuft durch Wald- und Hangbereiche, ist teilweise steil und kurvenreich und wird besonders für geübte Rodler empfohlen.
Am Tag zuvor ähnlicher Unfall im Gebiet
Am Vortag war es am gleichen Rodelgebiet bereits zu einem ähnlichen Vorfall gekommen, bei dem eine 50-jährige Frau aus Polen gemeinsam mit ihrem Sohn die Kontrolle über ihre Rodel verlor und schwer stürzte. Berichten zufolge wurde die Frau schwer verletzt.
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