Medizinischer Geschäftsführer: Thomas Klestil übernimmt Führung der tirol kliniken
TIROL. Mit Jahresbeginn übernimmt Thomas Klestil die medizinische Geschäftsführung der tirol kliniken. Der erfahrene Mediziner folgt auf Christian Haring.
Mit dem Jahreswechsel steht an der Spitze der tirol kliniken eine neue medizinische Führung. Thomas Klestil hat die Funktion des Medizinischen Geschäftsführers übernommen und folgt damit auf Christian Haring, der diese Aufgabe fünf Jahre lang innehatte.
Langjährige Erfahrung im Gesundheitswesen
Klestil bringt eine umfassende medizinische Laufbahn ebenso mit wie tiefgehende Erfahrung in Organisations- und Gesundheitspolitik. Zuletzt leitete er die Abteilung für Orthopädie und Traumatologie am Landesklinikum Baden-Mödling. Zuvor war er stellvertretender Vorstand der Innsbrucker Universitätsklinik für Unfallchirurgie und bekleidete über viele Jahre zentrale Führungsfunktionen im Land Niederösterreich, darunter auch die Rolle des Landes-Zielsteuerungs-Koordinators.
Klare Linie für Tirols Kliniklandschaft
Gesundheitslandesrätin Cornelia Hagele sieht in der Bestellung einen wichtigen Schritt für das Landesunternehmen. Mit Klestil gewinne man einen medizinisch versierten Manager und eine erfahrene Führungspersönlichkeit, die gemeinsam mit Stefan Deflorian die Weiterentwicklung des größten Gesundheitsbetriebs Tirols vorantreiben soll.
Digitalisierung als zentraler Schwerpunkt
In seinen ersten Tagen verschaffte sich Klestil einen umfassenden Überblick über die Strukturen der tirol kliniken. Als zentrale Zukunftsthemen nennt er die konsequente Umsetzung der Linie „digital vor ambulant vor stationär“. Besonders in der Telemedizin sieht er großes Potenzial. Bereits etablierte Anwendungen in Bereichen wie Kardiologie oder Kinderonkologie zeigen, dass engere digitale Betreuung die Versorgung verbessert und gleichzeitig Wege, Zeitaufwand und organisatorische Belastungen reduziert.
„Gerade die tirol kliniken sind bei telemedizinischen Anwendungen Vorreiter. Programme auf der Kardiologie oder Kinderonkologie beweisen, dass davon vor allem unsere Patientinnen und Patienten profitieren. Engere Überwachung bietet größere Sicherheit, und zwar bei weniger Ambulanzbesuchen, und damit auch weniger Fahrtstrecken und organisatorischem Aufwand“, so Klestil.
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