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Eurowings: Star-Manager Max Kownatzki übernimmt das Steuer beim größten deutschen Ferienflieger

Tips Logo Thomas Leitner, 02.02.2026 17:16

DEUTSCHLAND. Frischer Wind über den Wolken. Max Kownatzki startet heute als neuer CEO bei Eurowings. Der erfahrene Luftfahrt-Experte bringt die Airline auf Erfolgskurs.

Max Kownatzki (Foto: Eurowings)
Max Kownatzki (Foto: Eurowings)

Max Kownatzki ist zurück in der Heimat. Der 53-Jährige übernimmt ab sofort den Vorsitz der Geschäftsführung bei Eurowings am Standort Köln/Bonn. Nach einer beeindruckenden Karriere bei der Lufthansa-Tochter SunExpress tritt er nun das Erbe von Jens Bischof an. Sein erster Arbeitstag begann direkt mit einem großen Welcome-Event im Headquarter, bei dem er das Team persönlich auf die kommenden Ziele einschwor.

Erfolgsgarant mit Pilotenlizenz

Der neue starke Mann im Cockpit ist kein Unbekannter in der Branche. Kownatzki verfügt nicht nur über einen Doktortitel der renommierten Universität St. Gallen, sondern besitzt auch eine kommerzielle Pilotenlizenz. Diese Kombination aus akademischem Wissen und echter Leidenschaft für das Fliegen macht ihn zur Idealbesetzung für den Value-Carrier. In seiner Zeit als CEO von SunExpress verdoppelte er die Flotte auf über 85 Maschinen und steuerte das Unternehmen zu Rekordgewinnen.

Rückkehr zu den eigenen Wurzeln

Für den zweifachen Vater fühlt sich der neue Job wie ein Heimspiel an. Bereits im Jahr 2015 gehörte er zu den Gründervätern von Eurowings Europe und trieb die Geschäftsentwicklung als Senior Vice President maßgeblich voran. Nach Stationen bei Jetstar in Australien und strategischen Führungspositionen innerhalb der Lufthansa Group kennt er die DNA des Unternehmens in- und auswendig. Jetzt will er die Erfolgsgeschichte des Ferienfliegers weiterschreiben.

Wachstumskurs für die Ferieninsel

Mit rund 100 Flugzeugen und 150 Reisezielen im Gepäck ist Eurowings heute eine feste Größe am europäischen Himmel. Besonders die Basis auf Mallorca spielt dabei eine zentrale Rolle. Kownatzki setzt weiterhin auf das bewährte Konzept aus fairen Preisen und Flexibilität. Er will den Abstand zu Billigfliegern vergrößern und den Fokus noch stärker auf Komfort und Nachhaltigkeit legen, um Privat- und Geschäftsreisende gleichermaßen zu begeistern.

Privatmann zwischen zwei Welten

Trotz seiner steilen Karriere ist der Manager, der sowohl die deutsche als auch die amerikanische Staatsbürgerschaft besitzt, bodenständig geblieben. Den Austausch mit den 5.500 Mitarbeitern sucht er von Tag eins an persönlich. Die Branche blickt nun gespannt nach Köln, denn mit Kownatzki an der Spitze stehen die Zeichen bei Eurowings klar auf Expansion und wirtschaftliche Stabilität für die nächsten Jahre.


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