Wipptal bekommt durchgehenden Radweg von Matrei bis zum Brennerpass
TIROL. Der Lückenschluss bringt Bewegung ins Tal: Zwischen Matrei und dem Brenner entsteht bis 2034 eine durchgängige Radverbindung – sicher, modern und touristisch relevant.

Der Lückenschluss der Radroute 30 zwischen Matrei am Brenner und dem Brennerpass nimmt konkrete Formen an. Gemeinsam mit dem Land Tirol und dem Planungsverband Wipptal treibt der Tourismusverband das Infrastrukturprojekt voran. Die Finanzierung steht, der Fahrplan ist definiert. Ab 2026 sollen jährlich Teilabschnitte umgesetzt werden. Ziel ist eine durchgängige Nord-Süd-Verbindung bis 2034.
Impuls für Gemeinden und nachhaltige Mobilität
In Abstimmung mit Großprojekten entlang der Brennerachse – etwa im Bereich der Luegbrücke oder rund um den Brennersee – wächst die Route Schritt für Schritt zusammen. Besonders anspruchsvolle Abschnitte wie Stafflach–Gries am Brenner sowie der Bereich beim Brennersee werden technisch sorgfältig geplant. Für das Tal bedeutet das Projekt eine deutliche Aufwertung der Radinfrastruktur und einen wichtigen Impuls für klimafreundliche Mobilität.
Mehr Qualität für Gäste und Einheimische
Auch touristisch setzt das Wipptal damit ein starkes Signal. Die Radroute 30 soll Alltagsradlern ebenso dienen wie Gästen. Sicherheit und Komfort stehen im Fokus. Bis zur Fertigstellung wird empfohlen, zwischen Steinach und dem Brenner auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen. Ab St. Jodok bietet sich die S-Bahn-Linie S3 als praktikable Alternative an.
Mit der Wipptal Card können Übernachtungsgäste die öffentlichen Verkehrsmittel im Tal sowie von Innsbruck bis zum Brenner kostenlos nutzen. Die Karte gilt ab einer Übernachtung als Fahrberechtigung und ergänzt das neue Mobilitätsangebot sinnvoll.


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