Flugrettung flog 1.605 Einsätze während der Semesterferien
ÖSTERREICH. 70 Starts pro Tag. Während der Semesterferien lief die ÖAMTC-Flugrettung auf Hochtouren. 1.605 Einsätze in drei Wochen zeigen, wie intensiv die Wintersaison ist.

Die Semesterferien gelten traditionell als Hochsaison für die ÖAMTC-Flugrettung – und auch heuer bestätigten die Zahlen die enorme Belastung. Zwischen 31. Jänner und 22. Februar absolvierten die Christophorus-Notarzthubschrauber 1.605 Einsätze. Das entspricht im Schnitt 70 Starts pro Tag. Am stärksten gefordert waren die Crews am 8. Februar mit 90 Alarmierungen.
Wintersportunfälle treiben Zahlen in die Höhe
Neben internistischen und neurologischen Notfällen spielten vor allem Wintersportunfälle eine zentrale Rolle. Insgesamt 609 Einsätze führten die Crews direkt auf Österreichs Skipisten. Nach der notfallmedizinischen Erstversorgung transportierten sie 554 Skifahrer, 22 Snowboarder, 12 Skitourengeher sowie 21 weitere Wintersportler in umliegende Krankenhäuser.
Insgesamt 18 ganzjährig betriebene Stützpunkte verzeichneten 1.306 Alarmierungen. Zusätzlich unterstützten die saisonalen Standorte Alpin 1 in Patergassen, Alpin 2 in Sölden, Alpin 5 in Hintertux und Alpin Heli 6 in Zell am See mit weiteren 299 Einsätzen.
Tirol vor Salzburg und Steiermark
Regional lag Tirol mit 442 Alarmierungen klar an der Spitze. Besonders häufig startete Christophorus 4 in Kitzbühel mit 116 Einsätzen, gefolgt von C6 in Salzburg mit 99 Einsätzen sowie C1 in Innsbruck und C14 in Niederöblarn mit jeweils 84 Alarmierungen.
Die Sozialversicherung deckt den Großteil medizinisch notwendiger Einsätze ab. Bei alpinen Sport- und Freizeitunfällen erfolgt die Verrechnung direkt mit den Patienten, wobei laut Flugrettung mehr als 90 Prozent über entsprechenden Versicherungsschutz verfügen.


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