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Bundesweite Verkehrsstreiks in Deutschland angekündigt

Tips LogoNiklas Killinger, 24.02.2026 11:56

BERLIN. Die Gewerkschaft ver.di ruft für Freitag, 27. Februar, und in vielen Regionen auch für Samstag, 28. Februar, zu Warnstreiks im Nahverkehr auf. In zahlreichen Städten dürften Busse, Straßenbahnen und U Bahnen ausfallen oder nur eingeschränkt fahren. Pendlerinnen und Pendler müssen mit vollen Straßen und längeren Wegen rechnen.

In Deutschland rechnen am Freitag und Samstag viele Städte mit massiven Ausfällen bei Bus, Straßenbahn und U Bahn. Hintergrund sind laufende Tarifverhandlungen. (Symbolbild); Foto: aapsky, stock.adobe.com

Vor allem kommunale Verkehrsunternehmen sind betroffen. Wie die Süddeutsche Zeitung am 24. Februar 2026 berichtet, soll der Streik in weiten Teilen Deutschlands spürbare Folgen haben, weil in vielen Betrieben kaum Fahrzeuge ausrücken werden.

Zwei Tage Streik angekündigt

Die Gewerkschaft will den Druck in den laufenden Tarifverhandlungen erhöhen. Der Warnstreik ist für Freitag geplant und wird je nach Bundesland und Betrieb teilweise bis Samstag ausgeweitet.

Nicht überall ist die Lage gleich: In einzelnen Regionen können Entscheidungen noch kurzfristig fallen oder der Umfang kann unterschiedlich ausfallen.

Wer betroffen ist und wer nicht

Bestreikt werden vor allem Busse sowie städtische Bahnangebote wie Straßenbahnen und U Bahnen. Der Zugverkehr der Deutschen Bahn, darunter S Bahnen und Regionalzüge, soll hingegen grundsätzlich weiterfahren, weil diese Bereiche nicht Teil der Tarifrunde im kommunalen Nahverkehr sind.

Ein Bundesland ist voraussichtlich ausgenommen: In Niedersachsen gilt nach bisherigen Angaben noch Friedenspflicht, daher sind dort keine Arbeitskampfmaßnahmen vorgesehen.

Darum geht es in der Tarifrunde

Im Zentrum stehen die Arbeitsbedingungen für rund 100.000 Beschäftigte im kommunalen Nahverkehr. ver.di fordert unter anderem kürzere Schichten und Arbeitszeiten, bessere Planbarkeit sowie höhere Zuschläge für Nacht und Wochenendarbeit.

Die Gewerkschaft argumentiert, dass die Berufe im Fahrdienst attraktiver werden müssen, damit genügend Personal gefunden und gehalten werden kann.


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