Neues Pokémon Spiel Pokopia: Darauf können sich Fans freuen
NEW YORK. Mit „Pokémon Pokopia“ bekommt die Reihe einen Ableger, der Aufbau, Ruhe und Beziehungen in den Mittelpunkt stellt. Statt Arenen und Duellen sollen Spieler eine verlassene Welt wiederbeleben. Erscheinen soll das Spiel am 5. März 2026 für Nintendo Switch 2.

Wie Pokémon Pokopia berichtet, tauscht das Spiel das klassische Sammeln und Kämpfen gegen einen Cozy-Ansatz, bei dem Pokémon vor allem als Nachbarn und Mithelfer auftreten. In der Spielwelt sind Menschen verschwunden, die Pokémon haben sich in passende Lebensräume zurückgezogen.
Ditto als Baumeister einer neuen Gemeinschaft
Gesteuert wird ein Ditto, das eine menschliche Gestalt annimmt und je nach Stil angepasst werden kann. Aufgabe ist es, verwilderte Regionen aufzuräumen, zu reparieren und Schritt für Schritt wieder bewohnbar zu machen.
Dabei entsteht ein Dorfgefühl: Pokémon ziehen ein, interagieren miteinander und reagieren auf das, was man für sie gestaltet. Der Fokus liegt klar auf dem gemeinsamen Alltag statt auf Wettkampf.
Vom Fangen zum Kümmern
Pokémon werden nicht nur „eingesammelt“, sondern sollen sich sichtbar wohlfühlen. Manche wünschen sich etwa einen warmen Schlafplatz oder eine bestimmte Lichtstimmung im Zuhause.
Spieler können nachsehen, wie es den Bewohnern geht, und mit kleinen Anpassungen reagieren. So rückt die Beziehungspflege stärker in den Vordergrund als Werte, Attacken und Teamaufstellungen.
Lebensräume, Aufgaben und Pokémon Fähigkeiten
Wichtiges Werkzeug ist ein „Habitat Dex“, der zeigt, welche Pokémon in einem Gebiet möglich sind. Wer Schutt entfernt, Boden pflegt und Flächen vorbereitet, erhöht die Chancen auf neue Begegnungen.
Außerdem helfen Fähigkeiten einzelner Pokémon beim Ausbau. Bestimmte Bauarbeiten oder das Freimachen von Wegen werden erst möglich, wenn passende Spezialaktionen verfügbar sind.
Story mit Lore, leisen Momenten und viel Spielzeit
Durch die Handlung führt unter anderem Professor Tangrowth, während nach und nach Hinweise auftauchen, was mit den Menschen passiert ist. Nebenbei sammelt man Hintergrundwissen zu bekannten Orten, Figuren und Elementen aus der Serienwelt.
Der Umfang dürfte groß sein: Es gibt viel zu erkunden, zu gestalten und zu fotografieren, dazu immer wieder kleine Begegnungen und Nebenaktivitäten. Unterm Strich positioniert sich „Pokémon Pokopia“ als Spin-off, das den typischen Charme nutzt, aber bewusst ein anderes Tempo wählt.


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