Neuer Job für João Sacramento: Ex-LASK-Coach fährt zur WM 2026
LINZ. Seit seinem Aus beim LASK war der portugiesische Trainer Joao Sacramento vereinslos - nun hat er eine neue Aufgabe gefunden. Ihn zieht es zu einem WM-Teilnehmer.

Nach nur neun Pflichtpartien (sieben in der Bundesliga, zwei im ÖFB-Cup) und drei Monaten endete die Amtszeit von Joao Sacramento als Cheftrainer des LASK im September 2025.
Die Linzer und der Portugiese haben einvernehmlich beschlossen, den bestehenden Vertrag mit sofortiger Wirkung aufzulösen, hieß es vom Klub. Hintergrund der Entscheidung soll ein disziplinärer Vorfall innerhalb des Trainerteams gewesen sein, der zur sofortigen Trennung des Klubs von diesem Mitarbeiter geführt hat. Sacramento trat anschließend, aus Loyalität zu diesem, zurück.
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Sacramento wechselt zu WM-Teilnehmer
Seitdem war der ehemalige Co-Trainer von Star-Coach Jose Mourinho vereinslos, wurde unter anderem als Co-Trainer bei Benfica Lissabon gehandelt. Nun hat der 37-Jährige allerdings einen neuen Job gefunden - und kehrt in seine Rolle als Assistenztrainer zurück.
Sacramento ergänzt den Trainerstab von Marokkos Neo-Cheftrainer Mohamed Ouahbi, fährt damit auch zur WM. Das verriet der 49-jährige Belgier im Zuge seiner Anstellung. Auch die spanische Legende Andres Iniesta könnte noch in seinen Staff folgen.
Für Sacramento war die Stelle beim Linzer ASK die erste als Cheftrainer. Zuvor wirkte er unter anderem bei Paris Saint-Germain, AS Rom und Tottenham als Co-Trainer.
Erfolgstrainer verlässt Marokko
Ouahbi übernahm das Amt des WM-Teilnehmers von Erfolgstrainer Walid Regragui, der überraschend zurückgetreten ist.
Bei der WM 2022 führte Regragui die Mannschaft überraschend bis ins Halbfinale. Anfang des Jahres erreichte Marokko zudem beim Afrika-Cup im eigenen Land das Endspiel, verlor dort jedoch nach Verlängerung mit 0:1 gegen Senegal – in einer Partie, die anschließend für Diskussionen sorgte.


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