Eurowings zieht Bilanz: Rekord bei Passagieren, neue Flugzeuge und eigener Reiseveranstalter geplant
KÖLN. 23,7 Millionen Passagiere, hohe Pünktlichkeit und große Wachstumspläne. Eurowings blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2025 zurück und investiert weiter in Expansion.

Die Fluggesellschaft Eurowings hat das Jahr 2025 mit einer starken operativen Leistung und hoher Kundenzufriedenheit abgeschlossen. Insgesamt absolvierte Deutschlands größter Ferienflieger rund 170.000 Flüge. Etwa 72 Prozent davon erreichten ihr Ziel pünktlich, während die Zuverlässigkeit des Flugbetriebs bei mehr als 99 Prozent lag.
Von Januar bis Dezember entschieden sich 23,7 Millionen Passagiere für Eurowings – rund 900.000 mehr als im Jahr zuvor. Die Airline reagierte damit auf die weiterhin hohe Nachfrage nach touristischen Flugreisen und baute ihr Programm deutlich aus. Insgesamt wurden rund 150 Ziele in ganz Europa angeflogen.
Neuer Reiseveranstalter gestartet
Parallel zum Ausbau des Flugangebots hat Eurowings auch ihr Geschäftsmodell erweitert. Vor einem Jahr startete mit Eurowings Holidays ein eigener Reiseveranstalter. Das Angebot umfasst mittlerweile Reisen in 60 Länder sowie rund 16.000 Hotels.
Mit niedrigen Anzahlungen, kostenloser Umbuchung und günstigen Stornomöglichkeiten setzt das Unternehmen auf flexible Buchungsoptionen. Damit will Eurowings stärker im wachsenden Pauschalreisegeschäft mitmischen und neue Kundengruppen erreichen.
Größte Flottenmodernisierung der Firmengeschichte
Auch technisch stellt sich die Airline für die Zukunft auf. Die Lufthansa Group hat entschieden, insgesamt 40 neue Boeing 737-8 MAX an Eurowings zu übergeben. Die Auslieferung der Flugzeuge ist zwischen 2027 und 2032 geplant.
Mit dieser Investition startet die größte Flottenmodernisierung der Unternehmensgeschichte. Sie soll die Basis für weiteres Wachstum schaffen und gleichzeitig effizientere und modernere Flugzeuge in den Betrieb bringen.
Finanziell schloss Eurowings das Jahr 2025 – einschließlich der Beteiligung an SunExpress – mit einem Ergebnis von 132 Millionen Euro ab. Die Zahl der Beschäftigten stieg auf knapp 5.500 Mitarbeiter.


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