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Weltraumteleskop TESS entdeckt felsige Supererde in kosmischer Nachbarschaft

MEXIKOSTADT/MEXIKO. Ein Forschungsteam hat mit Daten des Weltraumteleskops TESS (Transiting Exoplanet Survey Satellite) den Exoplaneten TOI 1080 b bestätigt. Die ferne Welt liegt rund 83 Lichtjahre entfernt, ist etwas größer als die Erde und umrundet ihren Stern in knapp vier Tagen.

Supererde Exoplanet in kosmischer Nachbarschaft; Foto: KI-generiert
Supererde Exoplanet in kosmischer Nachbarschaft; Foto: KI-generiert

Der neue Fund gehört zur Klasse der Supererden, also Gesteinsplaneten, die größer als die Erde sind. Nach den Messungen kommt TOI 1080 b auf rund 1,2 Erdradien und kreist um einen kleinen, ruhigen roten Zwergstern.

Wie phys.org berichtet, tauchte das Signal zuerst in den Messdaten von TESS auf. Danach prüften die Forscher den Fund mit weiteren Beobachtungen von der Erde, um andere Erklärungen für den regelmäßigen Helligkeitsabfall des Sterns auszuschließen.

TOI 1080 b bewegt sich sehr dicht um seinen Stern. Ein Umlauf dauert rund 3,97 Tage, die geschätzte Gleichgewichtstemperatur liegt bei etwa 95 Grad Celsius und damit klar über einem Bereich, der der Erde ähnelt.

Guter Kandidat für weitere Messungen

Trotzdem stufen die Autoren den Planeten als besonders spannend ein. Er ist nach ihrer Analyse wahrscheinlich felsig und könnte eine dichte Atmosphäre tragen, etwa mit viel Kohlendioxid oder Sauerstoff.

Weil der Stern vergleichsweise ruhig ist und das System astronomisch nah liegt, eignet sich TOI 1080 b gut für künftige Messungen. In der Studie gilt er sogar als sehr guter Kandidat für genauere Untersuchungen mit dem Weltraumteleskop James Webb.

Suche nach weiteren Welten läuft weiter

Im selben System fanden die Forscher bislang keine weiteren vorbeiziehenden Planeten in bestimmten Größen und Umlaufzeiten. Ganz ausgeschlossen sind zusätzliche Welten aber nicht, weil weiter außen kreisende Planeten deutlich schwerer zu entdecken sind.

Die Arbeit wurde bereits zur Veröffentlichung in den Monthly Notices of the Royal Astronomical Society angenommen. Für die Exoplanetenforschung ist der Fund vor allem deshalb wichtig, weil nahe felsige Planeten selten sind und sich besonders gut im Detail untersuchen lassen.


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