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Große Überraschung: OpenAI stellt KI Videoplattform Sora nach wenigen Monaten wieder ein

Tips LogoNiklas Killinger, 25.03.2026 08:51

SAN FRANCISCO. OpenAI zieht der KI Videoplattform Sora den Stecker. Die Ankündigung kam am Dienstag, 24. März 2026, überraschend und nur rund sechs Monate nach dem Start der eigenständigen App. Nutzer sollen bald erfahren, bis wann sie ihre Videos sichern können.

Die KI Video App Sora wird eingestellt. OpenAI kündigte das Ende überraschend an und will bald weitere Infos liefern. (Symbolbild); Foto: Pungu x - stock.adobe.com

Wie der Guardian am 24. März 2026 berichtet, kam das Aus ohne längere Vorwarnung. OpenAI bedankte sich bei der Sora Community und kündigte an, Details zum Zeitplan und zum Speichern bereits erstellter Videos noch nachzureichen.

Schnelles Ende nach großem Start

Sora war Ende 2024 öffentlich verfügbar geworden. Mit Sora 2 und einer eigenen App vom September 2025 rückte der Dienst stärker in den Massenmarkt und schaffte es rasch an die Spitze von Apples App Store.

Die Plattform sollte nicht nur Videos erzeugen, sondern auch das Teilen und Entdecken von Inhalten erleichtern. Gleichzeitig geriet Sora immer wieder wegen problematischer Inhalte, Deepfakes und Urheberrechtsfragen in die Diskussion.

Sicherheitsregeln und offene Fragen

Noch am 23. März hatte OpenAI in einem offiziellen Beitrag neue Schutzmechanismen für Sora beschrieben. Genannt wurden unter anderem sichtbare und unsichtbare Herkunftsmarker, C2PA Metadaten, strengere Filter für riskante Inhalte und besondere Schutzvorgaben für Jugendliche.

OpenAI nannte zunächst keine ausführliche Begründung für das Aus der App. In offiziellen Hilfeseiten verweist das Unternehmen jedoch auf ältere Modelle und Infrastruktur und darauf, Sora auf ein einziges Sora 2 Erlebnis für Web und Mobil zu konzentrieren. Zudem wandern einzelne Funktionen wie die Bildgenerierung bereits in ChatGPT, was auf eine stärkere Bündelung der Angebote und weniger parallele Systeme hindeutet.


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