Segeln: Valentin Bontus meldet sich spektakulär zurück – Österreich greift nach Top-Plätzen
NIEDERÖSTERREICH. Starker Auftakt nach Verletzungspause. Olympiasegler Valentin Bontus meldet sich eindrucksvoll zurück. Auch Österreichs Nacra-17- und 49er-Teams zeigen auf.

Olympia-Segler Valentin Bontus ist zurück – und wie. Nach einer langen Pause wegen einer Knieverletzung meldet sich der 25-Jährige eindrucksvoll auf der internationalen Bühne zurück. Gleich im ersten Rennen holt er Rang zwei, lässt einen dritten und einen weiteren zweiten Platz folgen. Nur im letzten Lauf des Tages muss er mit Platz 15 einen Dämpfer hinnehmen – dieser wird jedoch als Streichresultat gewertet.
Starkes Signal nach Verletzung
In der Gesamtwertung liegt der Athlet vom Yacht Club Podersdorf nach vier Rennen auf Rang vier. Damit setzt Bontus ein klares Ausrufezeichen zum Start ins neue Rennjahr. Besonders bemerkenswert: Die schwierigen Bedingungen mit drehendem, böigem Wind verlangten höchste Konzentration und taktisches Geschick. Genau hier zeigte der Österreicher seine Stärke und bewies, dass er wieder mit der Weltspitze mithalten kann.
Nacra-17-Duos in Lauerstellung
Auch in der olympischen Katamaran-Klasse Nacra 17 läuft es für Österreich rund. Lukas Haberl und Clara Stamminger segeln mit den Plätzen 3, 4 und 3 konstant stark und verbessern sich auf Rang acht. Das zweite Duo, Laura Farese und Matthäus Zöchling, arbeitet sich nach einem starken Auftakt ebenfalls in die Top 10 vor und liegt aktuell auf Platz zehn.
Beide Teams zeigen damit klar: Der Kampf um die Goldflotte ist voll eröffnet.
49er-Crew mit Aufholjagd
In der 49er-Klasse gelingt Keanu Prettner und Jakob Flachberger eine deutliche Steigerung. Mit soliden Einzelergebnissen arbeiten sie sich um neun Plätze nach vorne und liegen nun auf Rang 17. Damit ist der Einzug in die Goldflotte weiterhin in Reichweite.
Die weiteren österreichischen Teams haben hingegen noch Aufholbedarf, ebenso wie die neuen Paarungen in der Frauen-Skiff-Klasse, die sich nur leicht verbessern konnten.
Schwieriger Tag für Theo Peter
Weniger Glück hatte iQFoil-Athlet Theo Peter. Eine Kollision vor dem Start sowie Treibgut am Foil kosteten wertvolle Plätze. Dazu kamen schwierige Windbedingungen, die eine präzise Linienwahl erschwerten. Der Fokus liegt hier klar auf der Weiterentwicklung – nicht auf dem Ergebnis.
Am Mittwoch stehen die entscheidenden Qualifikationsrennen an. Dann fällt die Entscheidung über den Einzug in die Goldflotte – und Österreich ist in mehreren Klassen aussichtsreich positioniert.


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