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Milch-Deal fix: Wettbewerb gibt grünes Licht für große Milch-Fusion in Salzburg

Tips LogoThomas Leitner, 02.04.2026 14:16

SALZBURG. Nach intensiver Prüfung ist der Weg frei. SalzburgMilch und Pinzgau Milch dürfen fusionieren. Erste Schritte starten sofort, Abschluss bis 2026 geplant.

Markus Buchmayr (Geschäftsführer Pinzgau Milch) und Andreas Gasteiger (Geschäftsführer SalzburgMilch) freuen sich auf die Vertiefung der bestehenden Zusammenarbeit (Foto: SalzburgMilch/Schwap)

Die „Salzburger Milchlösung“ wird Realität: Nach monatelanger Prüfung haben die Wettbewerbsbehörden grünes Licht für die Zusammenführung der SalzburgMilch GmbH und der Pinzgau Milch Produktions GmbH gegeben – und das ohne Auflagen. Damit fällt der Startschuss für eines der bedeutendsten Strukturprojekte der heimischen Milchwirtschaft.

Erster Schritt: Einstieg mit 40 Prozent

Konkret übernimmt SalzburgMilch nun 40 Prozent der Anteile an der Pinzgau Milch Produktions GmbH von der HMP Immobilien Holding GmbH. Diese bleibt ebenfalls mit 40 Prozent beteiligt, während 20 Prozent weiterhin bei der Pinzgau Milch Liefer- und Besitzgenossenschaft liegen.

Gleichzeitig übernimmt die Geschäftsführung von SalzburgMilch auch die operative Leitung bei Pinzgau Milch. Ziel ist eine enge Abstimmung und eine effiziente Steuerung während der Integrationsphase.

Fusion in mehreren Etappen geplant

Die Zusammenführung erfolgt schrittweise. Im nächsten Schritt sollen die beiden Eigentümer-Genossenschaften verschmelzen. Dadurch erhöht sich der Anteil von SalzburgMilch auf 60 Prozent.

Langfristig ist die vollständige Fusion beider Unternehmen vorgesehen. Nach Abschluss der Struktur wird die SalzburgMilch GmbH vollständig integriert sein, wobei die Salzburger Alpenmilch Holding GmbH künftig 90 Prozent und die HMP Immobilien Holding GmbH 10 Prozent halten soll. Der Abschluss dieses Prozesses ist für September 2026 geplant.

Stärkung für Bauern und Region

Mit der „Salzburger Milchlösung“ setzen beide Unternehmen auf eine klare strategische Linie: Kräfte bündeln, bäuerliche Strukturen sichern und die regionale Wertschöpfung stärken. Gleichzeitig sollen Produktionskapazitäten und das Produktsortiment ausgebaut werden.


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