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DÜSSELDORF. Der Dax ist am Dienstag nach dem langen Osterwochenende kaum bewegt in den Handel gestartet. Am Vormittag lag der deutsche Leitindex bei rund 23.130 Punkten. Damit reagierten Anleger vorsichtig auf die jüngsten Entwicklungen rund um den Irankrieg.

Nach dem langen Osterwochenende bleibt der Dax bei rund 23.130 Punkten nahezu unverändert. Der Irankrieg bestimmt weiter die Stimmung. (Symbolbild); Foto: m.mphoto/stock.adobe.com

Wie das Handelsblatt am 7. April 2026 berichtet, konnten Investoren erst am Dienstag auf die vielen Nachrichten aus den Feiertagen reagieren. In Deutschland war der letzte Handelstag davor der Donnerstag, weshalb sich Hoffnungen und Sorgen nun gebündelt im Markt niederschlugen.

Für etwas Zuversicht sorgten Berichte über eine mögliche, nicht bestätigte Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran unter Vermittlung Pakistans. Diese Signale wurden im weiteren Verlauf jedoch wieder abgeschwächt, was eine klare Erholung am Aktienmarkt zunächst ausbremste.

Hoffnung bleibt fragil

Trotz der schwierigen Lage setzt ein Teil des Marktes weiter darauf, dass sich die traditionell oft freundlichere Tendenz rund um Ostern auch heuer halten könnte. Am Dienstag zeigte sich davon zunächst aber nur wenig, weil viele Anleger vorerst abwarteten.

Die Kursbewegung blieb deshalb eng. Im Vergleich zum Schlussstand vor dem Feiertagswochenende veränderte sich der Dax nur geringfügig.

Geopolitik gibt den Takt vor

Entscheidend bleibt nun, ob sich die Lage im Nahen Osten tatsächlich entspannt oder neue Drohungen die Stimmung erneut belasten. Solange Hoffnung auf Deeskalation und scharfe politische Signale einander rasch abwechseln, dürfte die Nervosität an den Märkten hoch bleiben.

Für die Börse heißt das vorerst: wenig Schwung, aber viel Unsicherheit. Schon kleine neue Meldungen könnten in den kommenden Handelstagen wieder stärkere Ausschläge auslösen.


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