Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt
tips.at als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen

Rettungskarte im Auto: Dieses Blatt Papier kann bei Unfällen über Leben und Tod entscheiden

Tips LogoThomas Leitner, 13.05.2026 10:30

SALZBURG. Sekunden entscheiden über Leben und Tod. Warum Feuerwehren jetzt dringend empfehlen, eine Rettungskarte im Auto mitzuführen.

Löschübung der Feuerwehr (Foto: LFV Salzburg/Nikolaus Faistauer)
  1 / 2   Löschübung der Feuerwehr (Foto: LFV Salzburg/Nikolaus Faistauer)

Wer nach einem schweren Verkehrsunfall im Auto eingeklemmt ist, braucht schnelle Hilfe. Doch moderne Fahrzeuge machen Rettungseinsätze immer komplizierter. Genau deshalb schlägt der Salzburger Landesfeuerwehrverband jetzt Alarm – und appelliert an alle Autofahrer, eine sogenannte Rettungskarte im Fahrzeug mitzuführen.

Feuerwehr warnt vor gefährlichen Verzögerungen

Was unscheinbar aussieht, kann im Ernstfall lebensrettend sein: Die Rettungskarte ist ein einfaches DIN-A4-Blatt mit technischen Details zum jeweiligen Fahrzeugmodell. Für Einsatzkräfte liefert sie entscheidende Informationen darüber, wo Spreizer und Bergeschere sicher angesetzt werden können – und wo versteckte Gefahren lauern.

Denn moderne Autos sind vollgepackt mit Sicherheits- und Hochvolttechnik. Verstärkte Karosserien, nicht ausgelöste Airbags oder versteckte Batterien können die Rettung massiv erschweren. Vor allem bei Elektroautos steigt die Gefahr zusätzlich.

„Im Einsatz begegnen uns immer wieder Fahrzeuge, deren technische Struktur im Detail nicht sofort erkennbar ist“, erklärt Günter Trinker. „Die Rettungskarte ist für uns ein zentraler Schlüssel, um schnell, sicher und mit größtmöglicher Schonung der Unfallopfer arbeiten zu können.“

Besonders wichtig bei Elektroautos

Gerade Elektrofahrzeuge stellen Feuerwehren vor neue Herausforderungen. Hochvoltsysteme können bei Unfällen lebensgefährlich werden. Ohne genaue Kenntnis über Leitungen und Abschaltpunkte drohen gefährliche Stromunfälle oder wertvolle Zeitverluste bei der Rettung.

Die Rettungskarte zeigt deshalb exakt, wo Batterien, Hochvoltleitungen, Airbags oder Kraftstofftanks sitzen. Einsatzkräfte können dadurch gezielter arbeiten – und retten oft entscheidende Minuten.

Unter der Sonnenblende verstautDie Feuerwehr empfiehlt, die Rettungskarte gut sichtbar hinter der Sonnenblende auf der Fahrerseite zu platzieren. Dort suchen Einsatzkräfte im Ernstfall zuerst danach. Zusätzlich hilft ein kleiner Hinweisaufkleber an der Windschutzscheibe.

Wichtig: Die Karte sollte unbedingt in Farbe ausgedruckt werden. Viele sicherheitsrelevante Bauteile sind farblich markiert und dadurch für die Feuerwehr schneller erkennbar.

Kostenlos zum Download

Viele Autofahrer wissen laut Feuerwehr gar nicht, dass sie selbst für die Rettungskarte verantwortlich sind. Dabei ist sie kostenlos erhältlich – direkt auf den Webseiten der Autohersteller oder bei Automobilclubs.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden


Weitere Beiträge

Mallorca setzt auf Luxus: 500 Reiseprofis kommen nach Santa Ponça

Mallorca setzt auf Luxus: 500 Reiseprofis kommen nach Santa Ponça

MALLORCA. Santa Ponça wird zum Treffpunkt der Luxusreisebranche. Ab 22. Oktober werden rund 500 Fachleute erwartet. Die Gemeinde Calvià will ...

Tips - total regionalThomas Leitner
Tragödie in der Steiermark: Deutsches Ehepaar tot aufgefunden

Tragödie in der Steiermark: Deutsches Ehepaar tot aufgefunden

LANDL/STEIERMARK. In Landl im Bezirk Liezen wurden ein Mann und eine Frau aus Deutschland leblos in ihrem Wohnhaus entdeckt. Eine Bekannte wurde ...

Tips - total regionalVerena Beneder, LL.B.
Polizei ermittelt: Leiche von britischem Urlauber plötzlich verschwunden

Polizei ermittelt: Leiche von britischem Urlauber plötzlich verschwunden

ZYPERN. Ein mysteriöser Vorfall auf Zypern gibt der Polizei Rätsel auf: Die Leiche eines britischen Urlaubers (60) war plötzlich aus einer ...

Tips - total regionalManuel Tonezzer
Österreichs Spitzenköche trafen sich auf der Planai

Österreichs Spitzenköche trafen sich auf der Planai

SCHLADMING. Rund 80 Köche und Partner kamen zur JRE-Jahresversammlung auf die Planai. Bekannte Sterneköche trafen dort auf regionale Hüttenküche ...

Tips - total regionalThomas Leitner
Tragödie: „Big Brother“-Star stirbt mit nur 46 Jahren

Tragödie: „Big Brother“-Star stirbt mit nur 46 Jahren

USA. Trauer um „Big-Brother“ Star: Eine ehemalige Kandidatin der Realityshow „Big Brother“ ist im Alter von nur 46 Jahren gestorben. ...

Tips - total regionalVerena Beneder, LL.B.
Falstaff-Voting: Hier gibt es den besten Brunch in Niederösterreich

Falstaff-Voting: Hier gibt es den besten Brunch in Niederösterreich

GUMPOLDSKIRCHEN/NIEDERÖSTERREICH. Wo schmeckt das Frühstück am besten? Falstaff hat die Community gefragt und ein Ranking erstellt.

Tips - total regionalVerena Beneder, LL.B.
Weitere Beiträge