Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

WIEN. Vor dem kommenden heißen Wochenende ruft der Samariterbund zu besonderer Vorsicht auf. Hohe Temperaturen belasten den Kreislauf, gleichzeitig steigt mit dem Andrang auf Seen und Freibäder auch das Risiko von Badeunfällen. Besonders gefährdet sind ältere Menschen, Kinder und chronisch Kranke.

Abkühlung im Wasser (Foto: Jenny Sturm/adobe.stock)
Abkühlung im Wasser (Foto: Jenny Sturm/adobe.stock)

Mit Temperaturen deutlich über 30 Grad geraten viele Menschen an ihre körperlichen Grenzen. Der Samariterbund weist darauf hin, dass Hitzeerschöpfung, Kreislaufprobleme und Sonnenstiche zu den häufigsten gesundheitlichen Folgen zählen. Wie der Samariterbund am 18. Juni berichtet, sind vor allem ältere Menschen, Säuglinge, Kleinkinder, Schwangere sowie Personen mit Vorerkrankungen betroffen.

Nach Angaben der Hilfsorganisation sterben in Österreich jedes Jahr mehr Menschen an den Folgen extremer Hitze als bei Verkehrsunfällen. Besonders in Städten macht sich die Belastung bemerkbar. Dort liegen die Temperaturen tagsüber deutlich höher als im ländlichen Raum, während sich die aufgeheizten Flächen auch nachts nur langsam abkühlen.

Mehr Einsätze an Hitzetagen

An besonders heißen Tagen steigt die Zahl der medizinischen Notfälle deutlich an. Laut Samariterbund werden Rettungsdienste an solchen Tagen um bis zu 20 Prozent häufiger alarmiert als im Jahresdurchschnitt.

Um für die Belastung gerüstet zu sein, sind die Einsatzfahrzeuge mit Klimaanlagen ausgestattet. Gleichzeitig appellieren die Experten, regelmäßig zu trinken und auf Warnsignale des Körpers zu achten. Bei ernsthaften Beschwerden sollte umgehend die Rettung verständigt werden.

Kinder am Wasser nie unbeaufsichtigt lassen

Mit den hohen Temperaturen zieht es viele Menschen zur Abkühlung an Seen, Flüsse und in Freibäder. Dort lauern jedoch zusätzliche Gefahren. Rund 40 Menschen ertrinken in Österreich jedes Jahr.

Die Wasserrettung des Samariterbundes fordert Eltern und Aufsichtspersonen daher auf, Kinder beim Baden ständig im Blick zu behalten. Schwimmhilfen könnten die Aufsicht durch Erwachsene nicht ersetzen. Besonders gefährlich sei, dass Ertrinken meist lautlos passiert.

Langsam ins Wasser gehen

Auch Erwachsene sollten beim Sprung ins kühle Nass vorsichtig sein. Nach Angaben der Wasserrettung kann der plötzliche Temperaturunterschied einen Kälteschock auslösen. Dabei verengen sich die Blutgefäße schlagartig und der Blutdruck steigt stark an.

Empfohlen wird daher, den Körper zunächst mit Wasser abzukühlen und anschließend langsam ins Wasser zu gehen. So kann sich der Organismus schrittweise an die niedrigeren Temperaturen anpassen.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden


Weitere Beiträge

Blutiger Angriff auf Flughafen in Saudi-Arabien: Zwölf Menschen tot

Blutiger Angriff auf Flughafen in Saudi-Arabien: Zwölf Menschen tot

SAUDI ARABIEN. Ein Raketenangriff auf den internationalen Flughafen von Riad hat mindestens zwölf Menschen das Leben gekostet, 309 weitere ...

Tips - total regionalThomas Leitner
Heino versteigert 1.200 Erinnerungsstücke – auch sein Ehebett

Heino versteigert 1.200 Erinnerungsstücke – auch sein Ehebett

KÄRNTEN. Schlagerlegende Heino (87) trennt sich von mehr als 1.200 persönlichen Gegenständen. Auch Erinnerungsstücke seiner verstorbenen ...

Tips - total regionalThomas Leitner
40. Spatzenfest: Heino begeistert beim Jubiläum der Kastelruther Spatzen

40. Spatzenfest: Heino begeistert beim Jubiläum der Kastelruther Spatzen

SÜDTIROL. Kastelruth feiert sein 40. Spatzenfest – mit großen Stars und Tausenden Besuchern. Schlagerlegende Heino sorgte am Freitag für ...

Tips - total regionalThomas Leitner
Kitzbühel definiert Luxus neu: Was wirklich im Leben zählt

Kitzbühel definiert Luxus neu: Was wirklich im Leben zählt

KITZBÜHEL. Luxusvillen, teure Autos und prominente Gäste. Kitzbühel steht seit Jahrzehnten für Exklusivität. Doch ein neuer Imagefilm zeigt, ...

Tips - total regionalThomas Leitner
Schwere Unwetter in Italien: Tornado verwüstet Ort - Erdrutsche blockieren Straßen

Schwere Unwetter in Italien: Tornado verwüstet Ort - Erdrutsche blockieren Straßen

SIZILIEN/ITALIEN. Heftige Unwetter haben Italien getroffen und schwere Schäden hinterlassen. Auf Sizilien richteten Tornados massive Zerstörungen ...

Tips - total regionalVerena Beneder, LL.B.
Nach 25 Jahren: Britney Spears überrascht mit Liebeslied

Nach 25 Jahren: Britney Spears überrascht mit Liebeslied

USA. Britney Spears sorgt für eine musikalische Überraschung: Die Popikone hat einen bisher unveröffentlichten Song aus dem Jahr 2001 herausgebracht. ...

Tips - total regionalVerena Beneder, LL.B.
Weitere Beiträge