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SANKT PÖLTEN/NIEDERÖSTERREICH. Im Bereich des Bahnhofs St. Pölten ist es zu einem Messerangriff gekommen, bei dem zwei Personen verletzt wurden. Wie die Polizei Niederösterreich mitteilte, gerieten ein 20-Jähriger und ein 19-Jähriger aus St. Pölten in Streit.

Symbolbild: OFC Pictures/stock.adobe.com
Symbolbild: OFC Pictures/stock.adobe.com

Im Zuge der Auseinandersetzung soll der 20-Jährige ein mitgeführtes Messer gezogen und dem 19-Jährigen eine Schnittwunde am Oberarm zugefügt haben. Anschließend flüchtete der vorerst unbekannte Täter vom Tatort.

Zweiter Angriff während der Flucht

Während seiner Flucht verletzte der Beschuldigte laut Polizei eine weitere Person. Demnach stach er einem 14-jährigen Jugendlichen aus St. Pölten mit dem Messer in den Brustbereich. Kurz nach den Vorfällen gelang es Beamten des Stadtpolizeikommandos St. Pölten, den Flüchtigen anzuhalten und vorläufig festzunehmen.

Teilgeständnis bei Einvernahme

Bei seiner Einvernahme zeigte sich der 20-Jährige laut Polizei teilweise geständig. Über Anordnung der Staatsanwaltschaft St. Pölten wurde er in die Justizanstalt St. Pölten eingeliefert.

Opfer im Krankenhaus behandelt

Sowohl der 19-Jährige als auch der 14-Jährige wurden nach den Angriffen in das Universitätsklinikum St. Pölten gebracht. Die Polizei spricht von Verletzungen unbestimmten Grades. Die Ermittlungen zu den Hintergründen des Vorfalls dauern an.

Landeshauptstadt von Niederösterreich

St. Pölten ist die Landeshauptstadt des Bundeslandes Niederösterreich und zählt mit rund 58.000 Einwohnern zu den größten Städten des Bundeslandes. Die Stadt liegt etwa 65 Kilometer westlich von Wien und gilt als wichtiger Verwaltungs-, Bildungs- und Verkehrsknotenpunkt der Region. Neben ihrer Funktion als Regierungssitz Niederösterreichs ist St. Pölten auch ein bedeutender Wirtschafts- und Kulturstandort. Einrichtungen wie das Regierungsviertel, das Festspielhaus und zahlreiche Bildungseinrichtungen prägen das moderne Stadtbild. 


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