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OBERGROSSAU. Drama in der Steiermark: In Obergroßau im Bezirk Weiz soll ein 42-jähriger Mann seine Lebensgefährtin und deren Sohn mit einem Messer verletzt haben. Die beiden Opfer konnten sich trotz ihrer Verletzungen in Sicherheit bringen. Anschließend soll sich der Verdächtige selbst schwere Verletzungen zugefügt haben.

Symbolbild: Erwin/stock.adobe.com
Symbolbild: Erwin/stock.adobe.com

Laut Presseaussendung wurde die Polizei um 16:40 über einen Angriff informiert. Auslöser des Notrufs war die 16-jährige Tochter der Frau. Das Mädchen hatte das Wohnhaus unverletzt verlassen und auf der Straße Passanten auf die dramatische Situation aufmerksam gemacht. Die Zeugen bemerkten daraufhin die verletzte 41-Jährige sowie ihren 14-jährigen Sohn im Bereich der Terrasse und des Hofes eines Einfamilienhauses. Gleichzeitig verständigten sie die Einsatzkräfte.

Mutter und Sohn außer Lebensgefahr

Als die ersten Polizeistreifen am Einsatzort eintrafen, befanden sich die beiden Verletzten bereits außerhalb des Hauses. Sie wurden von den Ersthelfern versorgt, bevor Rettungskräfte die weitere medizinische Betreuung übernahmen. Die Frau erlitt schwere Stich- und Schnittverletzungen. Ihr Sohn wurde ebenfalls verletzt, kam jedoch mit leichteren Verletzungen davon. Beide wurden in Krankenhäuser eingeliefert und befinden sich nach Angaben der Ermittler außer Lebensgefahr.

Tatverdächtiger schwer verletzt aufgefunden

Da zunächst nicht feststand, ob sich der mutmaßliche Täter noch im Gebäude aufhielt, wurde das Haus von Polizeikräften durchsucht. Dabei fanden Beamte den 42-Jährigen in einem Zimmer mit lebensbedrohlichen Verletzungen. Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen dürfte er sich diese Verletzungen selbst zugefügt haben. Die Polizisten leisteten umgehend Erste Hilfe, ehe auch der Mann in ein Krankenhaus gebracht wurde. Die Hintergründe der Tat sind derzeit noch Gegenstand der Untersuchungen.


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