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GRAINAU/DEUTSCHLAND. Ein 19 Jahre alter Bergsteiger ist bei einer Klettertour im Wettersteingebirge bei Grainau ums Leben gekommen.

Symbolbild: NetPix/stock.adobe.com
Symbolbild: NetPix/stock.adobe.com

Der junge Mann war gemeinsam mit einem 20-jährigen Freund in den Bergen unterwegs, als es auf rund 1.700 Metern Höhe zu dem folgenschweren Unglück kam. 

Haltegriff aus dem Fels gebrochen

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei löste sich während des Aufstiegs ein Haltegriff, an dem sich der 19-Jährige festhielt beziehungsweise sicherte. Durch das plötzliche Ausbrechen des Griffs verlor der Bergsteiger den Halt und stürzte in dem steilen Gelände ab. 

Rund 100 Meter durch felsiges Gelände gestürzt

Der junge Mann fiel etwa 100 Meter einen steilen Hang hinab und wurde dabei durch das felsige Gelände schwer verletzt. Sein Begleiter setzte umgehend einen Notruf ab. Für den 19-Jährigen kam jedoch jede Hilfe zu spät. Als die alarmierten Rettungskräfte den Unfallort erreichten, konnten sie nur noch seinen Tod feststellen. 

Route war dem Verunglückten bekannt

Besonders tragisch: Medienberichten zufolge kannte der Bergsteiger die Strecke bereits von früheren Touren, da er diese bereits mehrfach bestiegen hatte. Die Route war dem jungen Bergsteiger daher vertraut. Dennoch wurde ihm der Ausbruch des Haltegriffs zum Verhängnis. 

Polizei ermittelt zum Unfallhergang

Die genauen Umstände des Unfalls sind derzeit noch Gegenstand polizeilicher Ermittlungen. Bislang wurden weder die genaue Route noch weitere Details veröffentlicht. Die Behörden versuchen nun zu klären, wie es zu dem tödlichen Absturz kommen konnte.

Das Wettersteingebirge

Das Wettersteingebirge liegt im Grenzgebiet zwischen Bayern und Tirol und gehört zu den Nördlichen Kalkalpen. Bekannt ist vor allem die Zugspitze, der höchste Berg Deutschlands, der dort liegt.  


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