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Mögliche Angriffe auf kritische Infrastruktur: Britische Regierung rät Haushalten jetzt zur Krisenvorsorge

Tips LogoNiklas Killinger, 15.07.2026 10:19

LONDON/VEREINIGTES KÖNIGREICH. Die britische Regierung will die Bevölkerung besser auf Krisen wie Extremwetter, Cyberangriffe oder Ausfälle wichtiger Versorgung vorbereiten. Eine neue Informationskampagne soll zeigen, wie Haushalte mit einfachen Schritten Wasser, Strom, Kommunikation und Lebensmittel besser absichern können.

Großbritannien startet eine Kampagne zur Krisenvorsorge. Auch für Österreich bleibt Eigenvorsorge bei Blackout und Extremwetter wichtig. (Symbolbild); Foto: bluedesign/stock.adobe.com

Die Warnung kommt vor dem Hintergrund wachsender Risiken durch Klimawandel, internationale Konflikte und digitale Angriffe. Wie der Guardian am 14. Juli 2026 berichtet, wurde das nationale Risikoregister in Großbritannien um mehrere neue Szenarien erweitert.

Dazu zählen mögliche Cyberangriffe auf Datenzentren, Wasserversorgung und Polizeisysteme sowie ausländische Einflussnahme auf demokratische Prozesse. Auch ein großflächiger digitaler Ausfall, ähnlich der weltweiten IT-Störung im Jahr 2024, wird als Risiko berücksichtigt.

Auch Österreich setzt auf Eigenvorsorge

Für Österreich ist das Thema ebenfalls relevant. Behörden und Zivilschutzstellen empfehlen, sich auf Ausfälle von Strom, Wasser, Heizung, Internet oder Bankomatdiensten vorzubereiten.

Auf oesterreich.gv.at wird für einen Blackout empfohlen, Wasser und Lebensmittel für alle Haushaltsmitglieder für mindestens zehn bis 14 Tage einzuplanen. Dazu kommen wichtige Medikamente, Batterien, Taschenlampen, ein batteriebetriebenes Radio und Bargeld.

Großbritannien plant große Übung

In Großbritannien soll 2027 eine große nationale Übung stattfinden. Dabei wollen Behörden testen, wie gut Staat und Einsatzorganisationen auf hybride Bedrohungen vorbereitet sind.

Die Regierung verweist dabei auch auf die Sicherheitslage in Europa und auf mögliche Angriffe auf kritische Infrastruktur. Ziel ist, die Bevölkerung nicht zu verunsichern, sondern die Widerstandskraft im Alltag zu erhöhen.


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