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TIROL. Am 6. Juli wurde in einer Tiroler Gemeinde ein Bär gesichtet. Seitdem lief die Suche nach dem Tier. Das ist der aktuelle Stand:

Bären sind von Natur aus sehr wanderfreudig und können täglich bis zu 50 Kilometer zurücklegen. Symbolbild: stock.adobe.com/

Nach der Sichtung eines Bären am Montag, dem 6. Juli, im Gemeindegebiet von Thiersee (Tirol) veröffentlichte die Gemeinde vergangene Woche neue Informationen zur Suche nach dem Tier.

Wie die Gemeinde mitteilt, blieb die Suche erfolglos – dementsprechend gibt sie Entwarnung. 

Keine Hinweise auf Verbleib des Bären

Unmittelbar nach Bekanntwerden der Sichtung hatten Einsatzkräfte das betroffene Gebiet weiträumig und intensiv abgesucht. Trotz genauer Kontrollen durch fachkundige Personen fanden sich jedoch keinerlei Hinweise auf den Verbleib des Tieres.

Weder Trittsiegel noch Bärenlosung, weder Haare noch Kratzspuren an Bäumen oder Zäunen, die auf einen längeren Aufenthalt hindeuten würden. Auch bei den zahlreichen Schaf- und Rinderherden in der Region wurde kein einziger Riss verzeichnet. 

Tier wohl schon weitergezogen

Die Gemeinde steht dazu in engem Austausch mit der zuständigen Jägerschaft. Nach gemeinsamer Analyse mit dem Bezirksjägermeister gehen die Verantwortlichen davon aus, dass es sich um ein sogenanntes „durchziehendes Tier“ gehandelt hat.

Bären sind von Natur aus sehr wanderfreudig und können täglich bis zu 50 Kilometer zurücklegen. Da seit der einmaligen Sichtung am 6. Juli keinerlei weitere Spuren aufgetaucht sind, geht die Gemeinde davon aus, dass der Bär das Gebiet bereits wieder verlassen hat.


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