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ANHOLT/DÄNEMARK. Ein DNA-Test wirft neue Fragen zur Identität des toten Buckelwals auf, der Mitte Mai an der dänischen Insel Anholt angeschwemmt wurde. Die Probe soll nicht mit einer früheren Probe des als Timmy oder Hope bekannten Ostsee-Wals übereinstimmen.

Ein DNA-Test nährt Zweifel an der Identität des toten Buckelwals bei der dänischen Insel Anholt. (Symbolbild); Foto: KI-generiert

Wie n-tv am 22. Juli 2026 berichtet, könnte das Ergebnis jedoch durch die Qualität der Proben beeinflusst worden sein. Möglich sind Probleme bei Lagerung, Transport oder Entnahme des Gewebes.

Für die Annahme, dass es sich dennoch um den zuvor in der Ostsee gestrandeten Wal handelt, gibt es weitere Hinweise. Am Kadaver wurde ein Tracker entdeckt, dessen Daten zur Rettungsinitiative passen sollen. Auch Verletzungen am Tier sollen mit früheren Beobachtungen übereinstimmen.

Tracker und Verletzungen als Hinweise

Der Buckelwal war Anfang März erstmals in der Ostsee aufgetaucht. Ende März strandete er bei Timmendorfer Strand, später auch bei Wismar und vor der Insel Poel.

Eine private Initiative brachte das Tier Ende April in die Nordsee. Am 2. Mai wurde der Wal dort freigelassen. Mitte Mai entdeckten Behörden den Kadaver nahe Anholt.

Fragen bleiben offen

Unklar ist weiterhin, weshalb der Tracker erst bei einer zweiten Suche gefunden wurde. Zudem war zunächst von einem männlichen Tier ausgegangen worden, während die Untersuchung in Dänemark ein Weibchen ergab.

Der Kadaver wurde auf Anholt untersucht und anschließend zerlegt. Teile des Tieres wurden laut Bericht zu Biodiesel verarbeitet, Knochen sollen an Museen gehen.


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