Großeinsatz in Niederösterreich: 500 Personen müssen evakuiert werden
PRINZERSDORF/NIEDERÖSTERREICH. Ein technischer Defekt an einem Railjet hat am Donnerstagnachmittag einen größeren Feuerwehreinsatz im Bezirk St. Pölten ausgelöst. Der Zug blieb im Bereich des Bahnhofs Prinzersdorf stehen.

Weil sich die Garnitur nicht direkt an einem Bahnsteig befand, mussten rund 500 Fahrgäste unter schwierigen Bedingungen evakuiert werden.
Railjet bleibt nach technischem Problem stehen
Kurz nach 14 Uhr kam es bei einem Railjet auf der Weststrecke zu einem technischen Problem. Betroffen war der Stromabnehmer der Garnitur. Der Zug konnte seine Fahrt daraufhin nicht fortsetzen und blieb im Bereich von Prinzersdorf stehen. Für die zahlreichen Passagiere bedeutete das eine längere Unterbrechung ihrer Reise. Der Railjet war zum Zeitpunkt des Vorfalls gut besetzt. Rund 500 Menschen befanden sich im Zug.
Schwierige Bedingungen für die Evakuierung
Die besondere Herausforderung für die Einsatzkräfte: Der Zug stand nicht direkt an einem Bahnsteig. Ein einfaches Aussteigen und Weitergehen in den Bahnhof war daher nicht möglich. Die Feuerwehr musste die Evakuierung der zahlreichen Fahrgäste organisieren und dafür sorgen, dass die Menschen sicher aus dem Zug und anschließend zum Bahnhof gebracht wurden. Unter Einsatz spezieller Rettungstreppen konnten die Passagiere den Railjet verlassen. Die große Zahl an Menschen machte den Einsatz zusätzlich aufwendig. Schritt für Schritt wurden die Fahrgäste aus dem Zug gebracht und aus dem unmittelbaren Bereich der Bahnstrecke geleitet. Für die Evakuierung rückten insgesamt vier Feuerwehren an.
Keine Verletzten nach großem Einsatz
Trotz der schwierigen Bedingungen konnte die Evakuierung ohne Verletzte abgeschlossen werden. Alle rund 500 Fahrgäste konnten den Zug verlassen und aus dem betroffenen Bereich gebracht werden.

