Erneut Buckelwal in Ufernähe in Deutschland gesichtet
WISMAR/DEUTSCHLAND. Im Hafen von Wismar ist ein Buckelwal gesichtet worden. Fachleute vermuten, dass es sich um das zuvor vor Schleswig Holstein beobachtete Tier „Hartwin“ handeln könnte. Eine eindeutige Identifizierung steht aber noch aus.

Wie die Berliner Morgenpost am 30. Juli 2026 berichtet, fiel der Wal im Wismarer Hafen durch helle Hautpartien und Verletzungen im Rückenbereich auf. Das Tier schwamm zeitweise nahe am Ufer und zwischen kleineren Booten.
Abgleich mit früheren Sichtungen fehlt
Das Deutsche Meeresmuseum sieht Ähnlichkeiten mit dem Buckelwal, der Mitte Juli vor der Kieler Förde und später in der Flensburger Förde beobachtet worden war. Für einen sicheren Abgleich fehlen jedoch aussagekräftige Aufnahmen von Rückenflosse oder Schwanzfluke.
Die Ursache der sichtbaren Verletzungen lässt sich anhand der Fotos nicht klären. Dafür wären weitere Bilder oder eine Untersuchung des Wals nötig.
Wal verließ den Hafen wieder
Nach der Sichtung schwamm der Wal aus dem Wismarer Hafen in nordwestliche Richtung. Weitere Meldungen über seinen Aufenthaltsort lagen zunächst nicht vor.
Die Sichtung weckt Erinnerungen an den Buckelwal „Timmy“, der vor rund einem halben Jahr ebenfalls im Hafen von Wismar aufgetaucht war. Das Tier wurde später nach mehreren Strandungen in die Nordsee gebracht und dort freigelassen.


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