UEFA prüft nach erneutem Skandal rechtliche Schritte gegen Infantino
NYON/SCHWEIZ. Die UEFA prüft nach dem gescheiterten Investorenplan der FIFA rechtliche Schritte gegen Präsident Gianni Infantino. Die Verbände von Wales, England und Serbien wollen seine erneute Kandidatur laut Berichten nicht mehr unterstützen.

Die UEFA fordert, Unterlagen und digitale Daten zum früheren Investorenprojekt zu sichern. Sie lässt mögliche Verfahren, Schiedsverfahren und Beschwerden bei Aufsichtsbehörden prüfen.
Wie Sportschau am 3. August 2026 berichtet, richtete sich ein Schreiben zur Beweissicherung auch an den Technologieinvestor Joshua Kushner. Er hätte bei dem Vorhaben eine wichtige Rolle übernehmen sollen.
Investorenplan nach Kritik gestoppt
Die FIFA hatte am 28. Juli angekündigt, ihre kommerziellen Aktivitäten und Turnierorganisationen in einer neuen Gesellschaft namens FIFA Forward Enterprise zu bündeln. Anteile daran sollten an Investoren verkauft werden.
Nach massivem Widerstand gab der Weltverband den Plan wenige Tage später auf. Die UEFA hatte zuvor einen Boykott von FIFA Turnieren in Aussicht gestellt.
Erste Verbände entziehen Unterstützung
Neben der Kritik an dem Projekt wächst der politische Druck auf Infantino. Wales, England und Serbien zogen ihre Unterstützung für seine mögliche Wiederwahl im Jahr 2027 zurück.
Der FIFA Kongress soll am 18. März 2027 in Rabat stattfinden. Dort könnte Infantino für eine weitere Amtszeit von 2027 bis 2031 kandidieren.








Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden