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TANSANIA/AFRIKA. Es sollte einer der schönsten gemeinsamen Momente für ein Paar werden, doch der außergewöhnliche Heiratsantrag endete tödlich.

Symbolbild: Sunlight/stock.adobe.com
Symbolbild: Sunlight/stock.adobe.com

Im September 2019 überraschte der 40-jährige Steven Weber seine Freundin mit einem Antrag unter Wasser im Urlaub auf der tansanischen Insel Pemba. Doch der US-Amerikaner kam nicht mehr an die Oberfläche zurück. Steven Weber und seine Freundin Kenesha Antoine hatten dort eine außergewöhnliche Unterkunft bezogen: Ein Teil des schwimmenden Hauses und das darin befindliche Schlafzimmer lagen unter der Wasseroberfläche.

Antrag vor dem Fenster des Unterwasserzimmers

Für seinen Heiratsantrag tauchte Weber außen zum Fenster des Unterwasserzimmers hinab. Seine Freundin befand sich zu diesem Zeitpunkt im Inneren und filmte die Überraschung. Der 40-Jährige hielt eine handgeschriebene Botschaft in einer wasserdichten Hülle an die Scheibe. Anschließend zeigte er den Ring und schwamm aus dem Sichtfeld der Kamera. Zu einer gemeinsamen Hochzeit sollte es jedoch nie kommen.

40-Jähriger kehrte nicht an die Oberfläche zurück

Als Weber nicht wieder auftauchte, wurde Hilfe organisiert. Der 40-Jährige konnte schließlich aus dem Wasser geborgen werden. Versuche, ihn wiederzubeleben, blieben erfolglos. Das Resort bestätigte damals, dass ein Gast beim Freitauchen außerhalb des Unterwasserzimmers ums Leben gekommen war. Weber soll sich während des Tauchgangs allein im Wasser befunden haben.

Freundin wollte den Antrag annehmen

Besonders tragisch: Seine Freundin hatte sich dazu entschieden, den Heiratsantrag anzunehmen. Weber erfuhr ihre Antwort jedoch nicht mehr. Der geplante Beginn eines neuen gemeinsamen Lebens verwandelte sich innerhalb kürzester Zeit in einen schweren Schicksalsschlag. Welche medizinische Ursache letztlich zu seinem Tod führte, blieb nach damaligen Medienberichten ungeklärt. In sozialen Netzwerken wurde wiederholt über einen möglichen Sauerstoffmangel oder eine plötzliche Bewusstlosigkeit beim Auftauchen spekuliert. Die genaue Ursache wurde offiziell jedoch nicht bestätigt.


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