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NIEDERSACHSEN/DEUTSCHLAND. Ein Stromausfall hat am Freitagvormittag einen Großeinsatz am Krankenhaus Johanneum in Wildeshausen in Niedersachsen ausgelöst. Teile der Klinik waren ohne reguläre Stromversorgung, mehrere Patienten mussten vorsorglich in andere Krankenhäuser gebracht werden.

Symbolbild: benjaminnolte/stock.adobe.com
Symbolbild: benjaminnolte/stock.adobe.com

Berichten zufolge waren zeitweise zahlreiche Rettungskräfte sowie zwei Rettungshubschrauber im Einsatz.

Klinik wird teilweise evakuiert

Der Strom fiel am Freitag, 28. August, am Krankenhaus Johanneum aus. Gegen 9:15 Uhr informierte die Kreisfeuerwehr über die eingeleitete Evakuierung.  Ein kleiner Teil des Krankenhauses konnte weiterhin über ein Notstromaggregat mit Energie versorgt werden. Für die übrigen Bereiche war die reguläre Stromversorgung zunächst nicht gewährleistet.

Rettungshubschrauber und zahlreiche Einsatzkräfte vor Ort

Für die notwendigen Verlegungen wurde ein umfangreicher Rettungseinsatz gestartet. Rund ein Dutzend Rettungswagen sowie zwei Rettungshubschrauber waren zeitweise am Krankenhaus im Einsatz. Insgesamt mussten vier Patienten in andere Kliniken gebracht werden. Darunter befanden sich auch zwei hochschwangere Frauen. Die Verlegungen erfolgten vorsorglich, um die medizinische Versorgung der Betroffenen trotz des Stromausfalls sicherzustellen.

Technischer Defekt offenbar Ursache

Nach ersten Erkenntnissen der Feuerwehr geht der Stromausfall auf einen technischen Defekt im Zusammenhang mit Bauarbeiten zurück. Die genaue Ursache wurde zunächst noch untersucht. Auch Wildeshausens Bürgermeister und der Landrat machten sich vor Ort ein Bild von der Lage.

Einsatz inzwischen beendet

Im Laufe des Vormittags konnten die erforderlichen Patientenverlegungen abgeschlossen werden. Die meisten Einsatzkräfte rückten anschließend wieder ab. Nach Angaben der Polizei war die Lage inzwischen unter Kontrolle. Eine Gefahr für die Patienten bestand demnach nicht mehr. Der Großeinsatz konnte damit nach den umfangreichen Evakuierungs- und Transportmaßnahmen weitgehend beendet werden. 


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