Provokation gegen Trump: South Park ändert Namen
VEREINIGTE STAATEN. Die Animationsserie South Park will in ihrer 29. Staffel unter dem Namen South America auftreten. Die Ankündigung reagiert satirisch auf jüngste Umbenennungsforderungen von US-Präsident Donald Trump.

Wie der Guardian am 8. September 2026 berichtet, kündigten die Serienerfinder Matt Stone und Trey Parker die Namensänderung als humorvolle Aktion an. Die Serie läuft beim Sender Comedy Central.
Auslöser ist Trumps Vorschlag, den US-Bundesstaat New Mexico in „New America“ umzubenennen. Der Präsident veröffentlichte dazu ein KI-generiertes Video in sozialen Netzwerken.
Satire auf Umbenennungen
Die Macher der Serie greifen mit der Aktion auch frühere Umbenennungsdebatten auf. Dazu zählen die Bezeichnung des Golfs von Mexiko als „Golf von Amerika“ sowie der Versuch, den Ontariosee in „Lake America“ umzubenennen.
South Park nimmt seit Jahren politische Themen und einflussreiche Personen satirisch auf. Die Zeichentrickserie wird seit 1997 ausgestrahlt und hatte zuletzt mehrfach die US-Regierung zum Thema.
Neue Staffel angekündigt
Die Umbenennung betrifft laut Ankündigung die 29. Staffel. Ob der Titel dauerhaft geändert wird, blieb zunächst offen.








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