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MONZA. Ferrari steckt nach dem enttäuschenden Heimrennen in Monza tief in der Krise – und damit wächst auch der Druck auf Teamchef Fred Vasseur. Sollte die Scuderia tatsächlich einen neuen Mann an der Spitze suchen, könnte ein spektakulärer Name ins Spiel kommen: Ex-Red-Bull-Boss Christian Horner.

Sollte die Scuderia tatsächlich einen neuen Mann an der Spitze suchen, könnte ein spektakulärer Name ins Spiel kommen: Ex-Red-Bull-Boss Christian Horner. Foto: APA-Images / AFP / JOE KLAMAR

Ferrari steckt nach dem enttäuschenden Heimrennen in Monza zunehmend unter Druck.

Während bei den Tifosi die Ernüchterung groß ist, gerät Teamchef Fred Vasseur immer stärker in den Fokus der Ferrari-Führung. Sollte sich die Situation weiter zuspitzen, könnte in Maranello sogar ein spektakulärer Name ins Spiel kommen: Christian Horner. Das berichtet das Branchenmagazin „The Race“.

Unruhe bei Ferrari

Wie „The Race“ berichtet, sorgt das desaströse Ferrari-Wochenende für wachsende Unruhe innerhalb der Führungsetage. Eine Ablösung Vasseurs sei zwar keineswegs beschlossen, seine Position könnte jedoch einer Überprüfung unterzogen werden.

Besonders die Außendarstellung beim Heimrennen soll bei der Ferrari-Führung für Unzufriedenheit gesorgt haben.

Monza-Rennen sorgt für Diskussionen

Ferrari war bereits vor dem Rennen klar, dass die langen Geraden von Monza die Schwächen der eigenen Power Unit offenlegen würden. Trotzdem gingen Charles Leclerc und Lewis Hamilton nach starken Qualifyings mit Hoffnungen auf ein Doppelpodium ins Rennen. Am Ende entwickelte sich der Grand Prix jedoch zum Debakel.

Bereits am Start kollidierten Hamilton und Leclerc. Später verunfallte Leclerc, während Hamilton mit deutlicher Kritik an der Teamführung für zusätzliche Schlagzeilen sorgte.

Dass ausgerechnet Mercedes und der italienische Lokalmatador Kimi Antonelli anschließend vor den Ferrari-Tifosi jubeln durften, verschärfte die ohnehin schwierige Situation zusätzlich.

Nicht nur das Monza-Debakel wirft Fragen auf

Die Diskussion um Vasseur geht inzwischen über die Ereignisse in Monza hinaus. Laut The Race werden innerhalb Ferraris auch einige strategische Entscheidungen rund um die neuen Formel-1-Regularien für 2026 hinterfragt.

Sollte die Führung in Maranello tatsächlich zu dem Schluss kommen, dass ein Wechsel an der Spitze notwendig ist, könnte Christian Horner übernehmen.

Der ehemalige Red-Bull-Boss gilt laut „The Race“ bereits seit längerer Zeit als möglicher Kandidat für eine Führungsrolle bei Ferrari.

Dem Bericht zufolge soll Ferrari-Präsident John Elkann Horner in der Vergangenheit sogar bereits wegen des Topjobs bei der Scuderia kontaktiert haben. Horner lehnte die Möglichkeit damals jedoch ab.

Auch Coletta im Gespräch

Das bedeutet allerdings nicht, dass Ferrari aktuell mit dem ehemaligen Red-Bull-Teamchef verhandelt. Ebenso wenig steht fest, dass Vasseur seinen Posten tatsächlich verlieren wird. Noch ist die Zukunft des 58-Jährigen bei Ferrari keineswegs entschieden. Der Bericht von „The Race“ liefert keinen Hinweis darauf, dass bereits ein Nachfolger ausgewählt wurde oder konkrete Verhandlungen mit Horner laufen. 

Vielmehr könnte Horner eine Option werden, sollte sich die Situation rund um Vasseur weiter verschärfen und die Ferrari-Führung letztlich zu der Überzeugung gelangen, dass ein personeller Neuanfang notwendig ist. 

Auch Coletta im Gespräch

Horner ist dabei nicht der einzige Name, der als mögliche Alternative gehandelt wird. Laut „The Race“ gilt auch Antonello Coletta als langfristiger Kandidat für eine Führungsposition in Ferraris Formel-1-Projekt.

Coletta leitet derzeit Ferraris Engagement in der Langstrecken-Weltmeisterschaft und genießt innerhalb von Maranello hohes Ansehen. Seine erfolgreiche Arbeit im WEC-Programm hat ihn zu einem der möglichen Kandidaten für eine größere Verantwortung innerhalb des Unternehmens gemacht.


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