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WEISSKIRCHEN/STEIERMARK. Ein Brand in einem Wohnhaus im Ortsteil Kathal hätte für eine Familie gefährlich enden können. Als ein 34-Jähriger am Freitagabend nach einem Stromausfall Nachschau hielt, entdeckte er Flammen im Wohnzimmer.

Symbolbild: Robert Kneschke/stock.adobe.com
Symbolbild: Robert Kneschke/stock.adobe.com

Seine Lebensgefährtin und der erst neun Monate alte Sohn mussten durch ein verrauchtes Stiegenhaus ins Freie flüchten. Der Vater kämpfte mit sieben Feuerlöschern gegen das Feuer.

Entdeckung durch Stromausfall

Kurz vor 20 Uhr fiel am Freitag, 30. Oktober 2026, in dem Wohnhaus in Kathal der Strom aus. Der 34-Jährige unterbrach daraufhin seine Arbeit im Stall und ging ins Haus, um nach der Ursache zu sehen. Dabei bemerkte er den Brand im Wohnzimmer im ersten Stock des zweistöckigen Gebäudes.

Zu diesem Zeitpunkt hielten sich seine 29-jährige Lebensgefährtin und der gemeinsame neun Monate alte Sohn im darüberliegenden Wohnbereich auf. Die Mutter brachte das Baby zunächst auf den Balkon. Anschließend flüchteten beide auf Anweisung des Vaters über das verrauchte Stiegenhaus ins Freie.

Vater bekämpfte Flammen mit sieben Feuerlöschern

Während seine Lebensgefährtin und das Baby das Haus verließen, begann der 34-Jährige sofort mit der Brandbekämpfung. Unter Einsatz von insgesamt sieben Handfeuerlöschern gelang es ihm schließlich, das Feuer unter Kontrolle zu bringen.Als die Feuerwehr Weißkirchen mit drei Fahrzeugen und zwölf Einsatzkräften eintraf, war der Brand bereits gelöscht. Dennoch hatte das Feuer deutliche Spuren hinterlassen: Im Wohnzimmer entstanden durch die starke Hitze Beschädigungen, außerdem wurde das gesamte Haus stark verrußt.

Unsachgemäß verschlossener Kamin als Brandursache

Die Brandermittler fanden heraus, dass ein Kamin im ersten Stock bereits vor vermutlich mehreren Jahren unsachgemäß mit einer Pressholzplatte verschlossen worden war. Das Material war im Laufe der Zeit verschlissen. Schließlich konnte die heiße Abluft des Kamins die Platte entzünden.


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