Skisprung-Hammer: Wohl keine Visa für russische Springer trotz FIS-Freigabe
WISLA/POLEN. Eigentlich erteilte die FIS russischen Springern die Freigabe für einen Rückkehr in den Ski-Weltcup. Mehrere Veranstalter wehren sich aber gegen die umstrittene Maßnahme.

Eigentlich sollen russische Skispringer in der Saison 2026/27 wieder in den Weltcup zurückkehren.
Die FIS lässt in der kommenden Weltcup-Saison Athleten aus Russland und Belarus als „Individual Neutral Athletes“ (AIN) zu, mehrere Länder – unter anderem Schweden und Norwegen – prüfen nun, die Teilnahme russischer Sportler zu verhindern. Seit Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine im Februar 2022 waren russische und belarussische Athleten von zahlreichen internationalen Sportbewerben ausgeschlossen.
Trotz Rückkehr-Erlaubnis: Polen will keine russischen Springer
Auch im polnischen Wisla stehen die Zeichen auf Absage: Bei den Bewerben im Dezember werden voraussichtlich keine Springer aus Russland oder Belarus am Start sein, wie Andrzej Wasowicz, Vorsitzender des Organisationskomitees, gegenüber dem polnischen Portal „Przeglad Sporowy Onet“ bestätigt.
Er rechne nicht damit, dass den Athleten von Polen entsprechende Athleten-Visa ausgestellt werden- “Wir können hier wenig tun. Wir wissen eins: Das Außenministerium wird diesen Athleten kein Visum erteilen, und dann löst sich das Problem“, so Wasowicz.
„Kann Entscheidung nicht allein treffen“
Die FIS verhalte sich laut seinen Angaben in dieser Angelegenheit neutral. „Ich möchte nicht, dass sie (russische Athleten, Anm.) kommen, aber ich kann die Entscheidung nicht allein treffen. Wir müssen auf Entscheidungen auf Regierungsebene warten“, so Wasowicz.
Der Weltcup macht im polnischen Wisla vom 4. bis zum 6. Dezember Halt und markiert das insgesamt dritte Weltcup-Wochenende in der bevorstehenden Saison.








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