Tennis: Jurij Rodionov siegt in Bratislava
BRATISLAVA/SLOWAKEI. Jurij Rodionov holt bei den Slovak Open in Bratislava den Titel durch einen Finalsieg gegen den Schweizer Jerome Kym. Der 27-Jährige triumphiert damit zum neunten Mal bei einem Challenger-Event und schafft es seit 2022 jedes Jahr zumindest einen Titel auf dieser Turnierebene für sich zu verbuchen.

Im Vorjahr konnte Jurij Rodionov beim Challenger-Event in Bonn den Siegerpokal erringen. Auch heuer klappte es wieder mit einem Turniersieg. Der Triumph beim ATP Challenger 100 in Bratislava ist bereits der neunte Titel des Niederösterreichers. Die österreichischen Tennisherren verzeichnen 2026 somit bereits sieben Challenger-Siege, denn Sebastian Ofner, Lukas Neumayer und Joel Schwärzler holten heuer bereits je zwei Titel.
Rodionov (ATP 142) gewann in der ersten Runde der Slovak Open gegen Stefano Travaglio (ATP 159) mit 7:6, 6:1. Im Achtelfinale nahm der Daviscuper mit Toby Samuel (ATP 97) einen Top-100-Mann und die Nummer zwei mit 6:3, 6:4 aus dem Turnier.
Gegen Kimme Coppejans (ATP 225) musste Rodionov beim 6:1, 6:7, 6:3 im Viertelfinale genauso über drei Sätze gehen wie beim 6:3, 6:7, 6:2 gegen Dalibor Svrcina (ATP 119) im Semifinale.
Im Finale gegen den Schweizer Jerome Kym, der schon für die Union Mauthausen in der Bundesliga aufgelaufen war, nahm Rodionov sehr früh im Match das Zepter in die Hand. Nach dem 2:2 im ersten Satz gewann der Österreicher acht Games in Folge. Jerome Kym, der am linken Knie bandagiert war, wurde im Laufe des Matches immer fehleranfälliger.
Rodionov siegte schließlich unter dem Jubel vieler angereister österreichischer Zuschauer mit 6:2, 6:1. „Er war heute zu gut!“, meinte auch der unterlegene Schweizer im Interview.
Mit dem Turniersieg wird Rodionov unter die Top 120 der Welt vorstoßen und Sebastian Ofner als Nummer eins Österreichs ablösen.








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