Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt
tips.at als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen

Gewerbegebiet „Haltestelle Nord“ – Zukunft nach Urteil ungewiss

Leserartikel Bianca Padinger, 18.03.2020 14:00

OFTERING. Ende 2018 wurde vom Gemeinderat Oftering der Bau von Firmengebäuden im Gewerbegebiet „Haltestelle Nord“ beschlossen. Nach dem Einspruch der Anrainer wurde der Bescheid nun aufgehoben.

Die Produktionshalle für den Metallbetrieb sollte nur sieben Meter entfernt von der Wohnsiedlung entstehen. Der Bescheid wurde vorerst aufgehoben. Foto: privat

Die Gemeinderäte aller drei Parteien stimmten überein, dass unmittelbar neben der Wohnsiedlung Haltestelle Oftering eine Produktionshalle einer metallverarbeitenden Werkzeugfirma errichtet werden sollte. Das Gebiet nördlich der Bahntrasse und in direkter Nähe zur Wohnsiedlung „Haltestelle“ ist seit dem Jahr 2000 bereits als gemischtes Baugebiet gewidmet, was schon damals zu Protesten der anwohnenden Bevölkerung geführt hat.Die direkt angrenzenden Nachbarn erhoben nach dem Beschluss des Gemeinderates Einspruch, dass ein derartiger Metallbetrieb nicht auf einem Mischbaugebiet errichtet werden dürfte, zumal das Gebiet schon erheblicher Lärmbelästigung durch die Westbahnstrecke und durch den Flugverkehr ausgesetzt ist.

Gemeinderat unzuständig

Außerdem stimmte der Gemeinderat über das Bauvorhaben ab, obwohl dafür in erster Instanz der Bürgermeister zuständig wäre. Der Baubescheid wurde vom Landesverwaltungsgericht Oberösterreich wegen Unzuständigkeit des Gemeinderates aufgehoben. Nun befürchten die Bewohner eine generelle Ausweitung des „Gewerbegebietes Haltestelle Nord“, was künftige Bauprojekte wahrscheinlich machen würde. Bis auf Weiteres bleibt die Zukunft über das Bauvorhaben jedoch ungewiss.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden